Test bestanden: Erbacher Flugzeug vor letzter Reise ins Deutsche Museum

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 Die Freiwillige Feuerwehr Erbach auf den Tragflächen des „Equators“.
Die Freiwillige Feuerwehr Erbach auf den Tragflächen des „Equators“. (Foto: Wolfgang Frey)
Schwäbische Zeitung

Auf dem Erbacher Flugplatz hat ein außergewöhnlicher Belastungstest stattgefunden: Der Nachwuchs der Erbacher Feuerwehr testete mit 14 Mann die Belastbarkeit der Tragfläche des Wasserflugzeugs „Equator“. Das Flugzeug wurde vom inzwischen 81-jährigen Konstrukteur Günter Pöschel, der Mitglied im Luftsportverein Erbach ist, vor über 30 Jahren in Erbach im Industriegebiet an der Benzstraße konstruiert und gebaut. Seit den 80er-Jahren steht es sozusagen als Denkmal auf dem Vorfeld.

Letzte Reise geht nach München

Dieses Jahr tritt es seine letzte Reise an und dient als Exponat im Deutschen Museum in München. Tragflächen auf diese Weise zu testen hat übrigens eine lange Tradition: Schon Hugo Junkers war stolz auf seine erste freitragende Fläche, ohne hässliche Verstrebungen, und scheuchte seine Mitarbeiter auf das Flugzeug zum Nachweis der Steifigkeit.

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