Schulen schließen Partnerschaft mit Gesundheitsakademie

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Die Partnerschaft feierten (v. l.) BM Achim Gaus, Rektorin Nicole Dolpp, Jörg Bückle, Rektor Karl Nusser, OV Reinhard Härle, Pat
Die Partnerschaft feierten (v. l.) BM Achim Gaus, Rektorin Nicole Dolpp, Jörg Bückle, Rektor Karl Nusser, OV Reinhard Härle, Patricia Schaub und Akademieleiter Karl-Heinz Tomaschko. (Foto: SZ- kurt efinger)
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Mit zehn Bildungspartnerschaften bietet die Schiller-Gemeinschaftsschule Erbach ihren Schülern seit Jahren optimale Orientierung in Berufsfeldern. Eine elfte kam am Donnerstag hinzu, als die Gemeinschaftsschule und die hiesige Realschule einen Partnerschaftsvertrag mit der Akademie für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums Ulm unterzeichneten.

In der Mensa der Schillerschule fanden sich am Donnerstagnachmittag Karl Nusser, Rektor der Gemeinschaftsschule, und Nicole Dolpp, Rektorin der Realschule, sowie Karl-Heinz Tomaschko, Leiter der im Wiblinger Kloster eingerichteten Akademie, zur Vertragsunterzeichnung ein. Diese fand im Rahmen einer von der Schulband der Realschule unter der Leitung von Gerhard Gamp musikalisch umrahmten Feierstunde statt. Mit dabei waren Erbachs Bürgermeister Achim Gaus, Dellmensingens Ortsvorsteher Reinhard Härle und Akademiegeschäftsführerin Sabrina Gayer. Als an der Sache interessierte Zuhörer nahmen die Schüler der Klasse 9a der Realschule und der Lerngruppe 10/1 der Gemeinschaftsschule in Begleitung ihrer Berufsorientierungsbeauftragten Jörg Bürkle und Patricia Schaub an der Veranstaltung teil.

Gemeinschaftsschulrektor Karl Nusser begrüßte die Anwesenden und dankte dem Dellmensinger Ortsvorsteher Reinhard Härle für die Anregung zu einer Partnerschaft mit der Akademie in Wiblingen. Damit habe schon Dellmensingens frühere Werkrealschule gute Erfahrungen gemacht. Mit der Akademie für Gesundheitsberufe habe man eine potenten Partner gefunden, sagte Karl Nusser in Bezug auf die wachsende Bedeutung des Gesundheitssektors im Berufsspektrum. Die neue Bildungspartnerschaft öffne den Blick in eine andere Richtung, sagte Realschulrektorin Nicole Dolpp. Bürgermeister Achim Gaus stellte im Vorausblick auf die kommenden Jahre mehrere Millionen Euro an Investitionen für das Erbacher Schulzentrum in Aussicht.

Mit dem Universitätsklinikum vertrete er Ulms größten Arbeitgeber, verdeutlichte Karl-Heinz Tomaschko den Schülern den Umfang seines Ausbildungsangebots. Mehr als ein Viertel der 42 000 Berufstätigen in Ulm seien im Gesundheitsbereich tätig. „Die Akademie in der einstigen Benediktinerabtei Wiblingen ist die schönste Schule in Baden-Württemberg“, ist deren Leiter überzeugt. Auf „Deutschlands schönstem Gesundheitscampus“ im Wiblinger Kloster bildet das Universitätsklinikum Ulm neun Gesundheitsfachberufe aus. Sämtliche Schulungs- und Praxisräume sowie Fachlabore sind dort untergebracht. Schüler aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich nutzen nach Aussage von Karl-Heinz Tomaschko die vorhandenen Möglichkeiten einer fundierten Aus- und Fortbildung.

Die Akademie unterstützt allgemeinbildende Schulen, Berufsfachschulen und Beratungsinstitutionen bei der Berufsorientierung ihrer Schüler und Klienten. Das Angebot ist vielfältig und kann individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Für die Betreuung von Schulklassen und Lerngruppen ist Sabrina Gayer zuständig. Mit ihr stehen die Berufsorientierungsbeauftragten Jörg Bückle und Paricia Schaub in Verbindung und vereinbaren die jeweils angesagten Informationsveranstaltungen.

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