Ringingen weiht neue Außenanlagen am Kindergarten ein

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Schwäbische Zeitung
David Drenovak
Redakteur

Die rund 900 Quadratmeter große Außenspielfläche direkt am Ringinger Kindergarten St. Josef ist saniert worden. Mit Eltern, Kindern und offiziellen Vertretern der Verwaltung hat die Ortschaft am Wochenende die neue Anlage eingeweiht. Der Bedarf ist zudem da. Ortsvorsteher Georg Mack informierte bereits im vergangenen Jahr, dass nach acht Jahren eine dritte Gruppe wieder eröffnet wird.

Für das Projekt waren finanzielle Mittel in Höhe von 111 500 Euro veranschlagt. Hiervon trägt die Stadt Erbach rund 90 000 Euro. Auch die Einrichtung musste erweitert werden. Dies schlug mit einmaligen Kosten von 30 000 Euro zu Buche, von denen die Kommune 25 500 Euro trägt. „Vor acht Jahren haben wir schon einmal eine dritte Gruppe eingerichtet. Die Gemeinde wächst und damit auch die Kinderzahl. Wir freuen uns, dass wir unseren jungen Eltern diese Möglichkeiten zur Kinderbetreuung bieten können“, so Ortsvorsteher Georg Mack, der sich über den Geburtenzuwachs in seiner Gemeinde freut. Schließlich seien die Kinder die Zukunft einer Ortschaft.

Mit einer Prozession von der Kirche zum Kindergarten und dem Weihen der neuen Räumlichkeiten hat Ringingen am Wochenende die neusten Errungenschaften des Kindergartens gefeiert. Pfarrer Joachim Haas sprach die Segensworte und auch Erbachs Bürgermeister Achim Gaus war zu Gast. Neben der Vergrößerung der Außenspielanlagen von 500 auf 900 Quadratmeter, die rund ein Jahr gedauert hat, wurden auch die Spielgeräte teilweise erneuert. Möglich wurde die Erneuerung durch den Erwerb und anschließenden Abbruch einer alten Hofstelle. Bei der Planung der neuen Außenspielbereiche haben sich die Erzieherinnen mit viel Engagement mit eingebracht. Auch sie freuen sich über den zusätzlichen Platz und die Vergrößerung ihres Hauses. Im Rahmen der Bedarfsplanung für die kommenden Kindergartenjahre stockte der Kindergarten die Zahl der Angestellten um 1,3 Stellen auf, was jährliche Mehrkosten von 58 500 Euro pro Jahr (städtischer Anteil: 46 000 Euro pro Jahr) verursacht.

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