Realschule Erbach öffnet ihre Türen

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 Kaffee und Kuchen gab’s beim Tag der offenen Tür ebenfalls.
Kaffee und Kuchen gab’s beim Tag der offenen Tür ebenfalls. (Foto: sz- Somm)
Freie Mitarbeiterin

Wie in einem gut organisierten Ameisenhaufen ist es kürzlich in der Realschule Erbach zugegangen. Hier fand der Tag der offenen Tür statt und alle Schüler wussten, was sie zu tun haben, um das Programm dieses dritten Tages der offenen Tür unter der jetzigen Schulleitung von Nicole Dolpp und Konrektor Michael Wekenmann einzuhalten. Die Klasse 6 zum Beispiel stellte eine Tombola mit 400 Gewinnen auf die Beine.

Für den guten Zweck fand die Tombola statt. Geschäftsleute aus Erbach und Umgebung, auch Arbeitgeber der Eltern, unterstützten die Tombola mit Preisen. Doch der Erlös bleibt nicht in der Schule, sondern Nutznießer wird die Aktion „Drachenkinder“ von Radio7 sein. Und kurzfristig wurden auch die Sternsinger als weitere Empfänger für die Hälfte des Gewinns ausgewählt, weil die Initiative für die Tombola mit dem guten Zweck vom Fachbereich Religion ausging. Besucher konnten sich von Freiwilligen durch die Schulgebäude führen lassen. In jedem Raum war etwas zu sehen. Die 5b zum Beispiel führte jede halbe Stunde ihr Gedichttheater „In der Geisterbahn“ auf. Die Vorstellung dauerte zwar nur fünf Minuten, aber das mit bleibender Wirkung durch Feinheiten im Spiel und im Bühnenaufbau, dessen Unterbau im Wesentlichen aus Schultischen bestand.

An zentraler Stelle trat die Schulband zweimal an dem Nachmittag auf. Die Band besteht vorwiegend aus Sängern, die ihr Publikum in der offenen Aula zu begeistern wussten. In vielen Räumen konnten von den Besuchern Experimente ausgeführt werden: Biologie, Chemie, Physik boten reichlich Gelegenheit dazu. Es wurde gemalt und gebastelt. Es war ein sehr abwechslungsreiches Angebot, und außerdem standen gleich mehrere Cafés und Bars offen. Im Erdgeschoss im Technikraum gab es ein Café. Die Eltern hatten reichlich gebacken. Andererseits wurde für „The British Café“ Mund-zu-Mund-Propaganda auf den Fluren gemacht, das der findige Besucher dann auch im Untergeschoss in der Schulküche fand. Um die Idee vollends perfekt zu machen, hätte man hier nur noch englisch sprechen müssen, so umgeben vom Union Jack.

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