Kaff Café eröffnet: Das war am Sonntag beim Erbacher Stadtfest geboten

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Beim Oldtimerumzug machten es sich diese jungen Damen bequem.
Beim Oldtimerumzug machten es sich diese jungen Damen bequem. (Foto: SZ- Klaus Pasedag)
Schwäbische Zeitung
pakl

Das dreitägige Erbacher Stadtfest ist am Sonntag mit einem Ökumenischen Gottesdienst, Frühschoppen, der Einweihung des Kaff Cafés, einem Flohmarkt, dem Oldtimerumzug und dem Familiennachmittag zu Ende gegangen.

Nach dem Festgottesdienst trafen sich kurz nach 11 Uhr viele Besucher zum Frühschoppen in der Stadtmitte. Es spielte der Musikverein Stadtkapelle Erbach auf der Bühne auf dem Rathausplatz. Zur gleichen Zeit erfolgte die Einweihung des Kaff Cafés am Erlenbach.

Bürgermeister Achim Gaus informierte über die Entstehungsgeschichte des Cafés und die frühere Nutzung des Gebäudes, das einst Teil des Kindergartens „Auf der Wühre“ war. Es hat manchen Wandel in der Stadtmitte erlebt und sich durch seine zentrale Lage zu verschiedenen Treffpunkten entwickelt.

Aus der Innenstadtoffensive im Jahr 2015 entwickelte sich schließlich aus mehreren Entwürfen und einem Architektenwettbewerb heraus das heutige Kaff Café. Das Gebäude wurde saniert und nach den Plänen des siegreichen Architekturbüros Böttcher aus Ehingen durch einen kleinen Anbau ergänzt. Über eine Terrasse schließt sich ein Spiel- und Aufenthaltsbereich an.

„Klein, aber fein“

Bürgermeister Gaus nannte das Café „klein, aber fein“, es gefalle ihm sehr gut. Im Außenbereich werde es in den nächsten Jahren noch weitere Veränderungen geben, etwa den Neubau einer Brücke über den Erlenbach und – innerhalb der Planungen für den Hochwasserschutz – die Aufweitung des Erlenbachs, um ihn in den Spielbereich zu integrieren.

Das Kaff Café selbst wird ehrenamtlich betrieben und steht künftig für kleine Kulturveranstaltungen der Stadtbücherei und der Musikschule zur Verfügung. Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind Veranstaltungen der Volkshochschule und sonstiger Gruppen. Beim Tag der offenen Tür nutzten viele Stadtfest-Besucher die Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck vom neuen Erbacher Treffpunkt für Jung und Alt zu machen.

Gut besucht war die Erlenbachstraße mit ihren Verpflegungsständen.
Gut besucht war die Erlenbachstraße mit ihren Verpflegungsständen. (Foto: SZ- Pasedag)

Ebenfalls um 11 Uhr begann der Flohmarkt, der heuer erstmals an den Straßenzügen „Auf der Wühre“, der Erlenbachstraße und am Erlenbach selbst entlang führte und sich somit wunderbar ins Festgeschehen einfügte.

Im Laufe des Tages schlenderten immer mehr Besucher über den Rundweg – auf der Suche nach mehr oder weniger Nützlichem oder aber nach einem Imbiss an den Verkaufsständen der Erbacher Vereine und Gruppen. Den Kindern wurden am Ende der Feststraße ein Bungee-Trampolin und weitere Sportmöglichkeiten geboten.

Weiterer Höhepunkt war der Oldtimerumzug

Weiterer Höhepunkt des Stadtfest-Programms war der Oldtimerumzug entlang der Erlenbachstraße. Den Klängen des Musikvereins Erbach, der den Umzug anführte, folgten rund 50 Oldtimer-Fahrzeuge – die meisten Traktoren verschiedenen Alters und mit Fahrer und Beifahrern besetzt. Einige zogen Anhänger hinter sich her. Einer war mit Musikern des MV Erbach und MV Ersingen besetzt.

Die kleine Kapelle spielte während ihrer Fahrt durch Erbach ganz schön flotte Musik. Bei der späteren Rückfahrt der Umzugsteilnehmer hielt der Wagen vor dem Rathaus, um auch hier nochmals mit seiner Musik das Publikum zu begeistern.

Beim folgenden Familiennachmittag gab es weitere Auftritte auf der Bühne, etwa von der Kampfkunstschule Hipp und der Blaskapelle Fortissimo. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus. Bis in den späten Nachmittag genossen viele Besucher das Erbacher Stadtfest.

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