In Dellmensingen stehen 2020 viele Projekte an

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Bürgermeister Achim Gaus spricht beim Neujahrsempfang.
Bürgermeister Achim Gaus spricht beim Neujahrsempfang. (Foto: SZ- HOg)
Friedrich Hog

Beim Dellmensinger Neujahrsempfang in der Aula der Joseph-von-Egle-Schule sind an Neujahr viele Gäste zusammengekommen, um gemeinsam mit Bürgermeister Achim Gaus, Ortsvorsteher Reinhard Härle, Pfarrer Manfred Rehm und dem Musikverein Dellmensingen das neue Jahr zu begrüßen. Eingeladen waren neu nach Dellmensingen gezogene Bürger.

Ortsvorsteher Reinhard Härle nutzte die Gelegenheit, beim Sektempfang mit Butterbrezeln der Feuerwehr und den Vereinen für ihre Leistungen im Sinne der Allgemeinheit zu danken, insbesondere dem Gesangsverein Loreley, dem Musikverein, dem Fischereiverein, den Organisatoren vom 1a Dorffest und des Pfarrfests der Kirchengemeinde und der Theatergruppe. Sempre Avanti zusammen mit dem Theaterverein dankte Härle für ihre Aufführungen, aus deren Erlös 4200 Euro an den „Förderkreis Intensivpflegebedürftige Kinder“ in Ulm gespendet werden konnten. Ferner dankte Härle der Narrenzunft Moikäf’r und dem Seniorenteam.

Härle blickte zurück auf ein Jahr, in dem der Hochwasserschutz für Schloßgarten, Lüsse und Gewerbegebiet fertiggestellt wurde. Die Bepflanzung diene dem Insektenschutz und habe mit einheimischen Sträuchern und Bäumen stattgefunden. Am Ortsausgang in Richtung Erbach sei eine Blumenwiese angesät worden. Um Anfragen aus der Bevölkerung nach verschiedenen Bestattungsformen gerecht zu werden, habe der Ortschaftsrat zu den bisherigen Arten der Bestattung neue Angebote beschlossen. Im zweiten Halbjahr 2019 sei Stephanie Hanke als Schulleiterin eingeführt worden. Besonderen Dank sprach Härle den Wahlhelfern bei den Kommunalwahlen aus. Bezüglich des Baugebiets Römerhof konnte Härle den Bau von 25 Einzelhäusern, sechs Reihenhäusern und vier Doppelhäusern vermelden. Die Nachfrage und die Bautätigkeiten seien weiterhin hoch. 2019 konnte zum 30. November die Einwohnerzahl auf 2713 erhöht werden, gegenüber 2637 im Vorjahr. 28 Geburten stehen 18 Sterbefällen gegenüber. Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2020 teilte Ortsvorsteher Härle mit, dass dieses Jahr mit der Verlegung des Backbone-Netzes begonnen werden soll, also den Leerleitungen für Glasfaser. Er verwies auf die große Bedeutung des schnellen Internets für den ländlichen Raum. Außerdem beabsichtige die Gemeinde, ein neues Gewerbegebiet auszuweisen, am zukünftigen Anschluss zur Querspange der B30. Hinter der Mehrzweckhalle soll aufgrund steigender Einwohnerzahlen ein neuer Kindergarten gebaut werden. Ausgegangen wird von einer Betreuung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr. Als Übergangslösung bis zum Bau des Kindergartens würden in den Sommerferien in der Schule zwei Räume hergerichtet. Am Platz beim Sportgelände entstehe in Abstimmung mit den Sportfreunden ein Spielplatz.

Bürgermeister Achim Gaus freute sich auf die für 2020 anstehende Nullverschuldung und die damit entstehenden Gestaltungsmöglichkeiten.

Pfarrvikar Manfred Rehm, der im Oktober 2019 nach Erbach wechselte, stellte sich vor. Er sei 17 Jahre Posaunist gewesen und glücklich über die Einspielungen der Musikkapelle, die den Neujahrsempfang auflockerten. Rehm gab einen Rückblick auf das Kirchenjahr 2019.

Helmut Baum und Glücksfee Theresa Härle konnten Achim Stummvoll und Gabriel Arbeiter je ein Weinpräsent überreichen, Tom Buggle erhielt eine Ortschronik. Sie waren die Gewinner des Neujahrsrätsels, bei dem die Grundschule Dellmensingen als Antwort auf die Frage nach der Beteiligung an einer Pflanzaktion im Jahr 2018 zu nennen war.

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