Fünf Tage, drei Flüsse: eine eindrucksvolle Reise

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Die 45 Teilnehmer hatten bei der Jubiläumsreise der Erbacher CDU viel Spaß.
Die 45 Teilnehmer hatten bei der Jubiläumsreise der Erbacher CDU viel Spaß. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die 25. Reise des CDU-Stadtverbandes Erbach hat die 45 Teilnehmer zu drei Flüssen ins Rheintal geführt. „Vater Rhein“ mit Lahn und Ahr waren das Ziel. Während der fünftägigen Reise wurde die Gruppe sachkundig von Ursula Schelkle über die Sehenswürdigkeiten und geschichtlichen Hintergründe der Städte und Landschaften informiert.

In Rüdesheim stand ein Bummel in der weltbekannten „Drosselgasse“ mit ihren zahlreichen urigen Weinstuben auf dem Programm. Danach ging es weiter auf den Loreley-Felsen, wo die Teilnehmer vergeblich nach bekannten Dame Ausschau hielt, die ihr „goldenes Haar“ kämmt und dabei ein Lied singt. Die Figur ist an einer anderen Stelle am Rheinufer platziert. Die Gruppe genoss dennoch die tolle Aussicht über den Rhein.

In Bad Breisig bezog die Gruppe nur wenige Schritte von der Promenade am Rheinufer ihr Hotel für die die weiteren Tage. Es folgte eine Fahrt nach Bonn, wo Hans Seemann Interessantes über das Leben des ersten CDU-Bundeskanzlers Konrad Adenauer berichtete. Weitere Höhepunkte waren der eindrucksvolle Besuch im „Haus der Geschichte der BRD“, die Auffahrt mit der Zahnradbahn zum Drachenfels mit gigantischem Ausblick auf das Siebengebirge und natürlich eine Schifffahrt auf dem Rhein von Königswinter nach Linz am Rhein.

Der dritte Tag war geprägt vom Besuch der Stadt Limburg, eingebettet zwischen Westerwald und Taunus im malerischen Lahntal. Bei der Führung durch die historische Altstadt wurde die mittelalterliche Geschichte lebendig. Sie wird zur Entdeckungsreise in den Gassen, schmalen Durchgängen, den Fachwerkhäusern und den Treppen, die sich zum Burgberg hochwinden. Dort oben thront das Wahrzeichen der Stadt – der St. Georgs Dom mit seinen sieben Türmen. Ein Besuch der Kurstadt Bad Ems beschloss den Tag.

Die „Geheimnisse des Ahrtals“ mit dem Fluss Ahr, als „wildeste Tochter“ des Rheins gepriesen stand, am vierten Tag auf dem Reiseprogramm. Ein absoluter Höhepunkt war in Ahrweiler die Besichtigung und Führung des Regierungsbunkers – das Staatsgeheimnis der Bundesrepublik. Es ist ein Relikt aus der Zeit des „kalten Krieges“. Danach fuhr die Gruppe nach Mayschoß, der ersten gegründeten Winzergenossenschaft (1868) in Deutschland, um die dortige Weinherstellung kennenzulernen. Eine Weinprobe rundete diesen Tag ab. Zwar war der fünfte Tag geprägt von dem Gedanken der Rückreise. Vorher aber stand noch die Besichtigung im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein mit dem Blick auf die Stadt Koblenz, das deutsche Eck und auf die Landspitze vom Zusammenfluss der Mosel und dem Rhein an. Danach folgte die Heimreise der 45 Teilnehmer, die sich bei den Verantwortlichen dieser CDU-Sommerreise, Ursula Schelkle und Hans Seemann, für die perfekte Organisation bedankten.

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