Ersinger Chorprojekt 2.0 empfängt den Frühling

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 Der Gesangverein Frohsinn Ersingen mit den Sängerinnen und den Sängern des Chorprojekts 2.0.
Der Gesangverein Frohsinn Ersingen mit den Sängerinnen und den Sängern des Chorprojekts 2.0. (Foto: SZ- pakl)
Klaus Pasedag

Rund 250 Gäste waren gekommen, um gemeinsam mit dem Gesangverein Frohsinn Ersingen den Frühling zu empfangen: Beim Frühjahrskonzert begrüßte am vergangenen Samstag Vorsitzender Klaus Behrendt die Musiker und Zuhörer zum Abend, der ganz unter dem Motto „Buaba ond Mädla eaba“ stand.

Der Chor überzeugte mit Beziehungsliedern, die das tägliche Auf und Ab im Gefühlschaos zwischen Mann und Frau unter die Lupe nahmen. Gleich zu Beginn erklärte Behrendt ein Rezept für eine glückliche Beziehung, die das Publikum in der frühlingshaft dekorierten Halle gerne entgegennahm. Unter den Gästen waren auch diverse Stadt- und Ortschaftsräte, Ortsvorsteher und Bürgermeister. Ebenso richtete er einen Gruß an den Bezirksvorsitzenden Dieter Joos, anwesende Ehrenmitglieder sowie Vertreter und Mitglieder befreundeter Chöre sowie den Sängerinnen und Sänger, die den Projektchor aus nah und fern unterstützen. Am Programm war als Gastchor die Chorgemeinschaft Frohsinn Rot mit ihrem Vorsitzenden Martin Schmid, dem Chorleiter Ferdinand Thanner und dessen Pianisten Jörg Zukunft beteiligt

Mit Hintergrundwissen durch den Abend

Nach der Begrüßung eröffnete das Frühjahrskonzert der Stammchor des Ersinger Gesangvereins, geleitet von Dirigentin Shanna Schock, am Klavier war Paul Jüssen, am Schlagzeug Christoph Wanner und an der Tuba Johannes Pfetsch. Die im Chor aktive Sängerin Gabi Schwarzenbach führte in bewährter Weise durch das Programm. Ausführlich und sorgfältig sprach sie über die vorgetragenen Lieder mit Berichten über die ursprünglichen Sänger und der geschichtlichen Entstehung dieser Lieder.

In dem ersten Teil des Frühjahrskonzertes sang der Gesangverein Frohsinn Ersingen folgende Lieder: Applaus, Applaus, Willst du mit mir gehen, Scarborough Fair, Phänomen, Hit the road Jack und abschließend den Song von Matthias Reim, der schon seit 29 Jahren ein Lied der Unentschlossenheit darstellt: Verdammt ich lieb dich.

Höhepunkt: das Chorprojekt 2.0

Dann trat die Chorgemeinschaft Frohsinn Rot unter der Leitung des Dirigenten Ferdinand Thanner in Erscheinung, mit dabei am Klavier Jörg Zukunft und als Basssolist Lothar Miller. Sie spielten die Lieder „Über‘n See“, „Mama Loo“, „Griechischer Wein“, „The lion sleeps tonight“ und „Weit weit weg“. Nach der Pause machte im dritten Programmteil ebenfalls die Chorgemeinschaft Frohsinn Rot weiter. Sie trugen „Lenas Song“, „Joseph and the amazing technicolor dreamcoat“ und als drittes Lied „Viva la vida“ vor. Weil der Auftritt bei den Zuhörern sehr gut ankam, legten sie mit „Wir im Süden“ nach.

Der Höhepunkt des Abends stand an: der Auftritt des Projektchores 2.0. Dazu hatten sich bei vorhergegangenen acht Chorproben mehr als 30 Frauen und Männer mit dem Stammchor für ein gemeinsames Singen begeistern lassen. Das lag bestimmt auch an der Leiterin dieser gemeinsamen Proben, Shanna Schock. Mehr als 70 Sängerinnen und Sänger sorgten beim Konzert für dieses einmalige Klangerlebnis. Vier Lieder hatten die Sängerinnen und Sänger einstudiert: „Fürstenfeld“, „Wunder geschehen“, bei „Hulapalu“ klatschte das Publikum rhythmisch mit und mit dem Kultschlager „Im Wagen vor mir“ beendeten sie den gemeinsamen Auftritt. Vor der Zugabe bedankte sich Klaus Behrendt und bestätigte, dass das Motto gut getroffen und das Singen der verschiedenen Lieder sehr viel Spaß gemacht hatte. Er dankte auch den Sängerinnen und Sängern aus Rot für ihren Einsatz und sagte, dass sie sich jetzt schon auf den Gegenbesuch am 28. September in Rot sehr freuen. Und mit den Worten: „Liebe Gäste, bleiben Sie noch eine Weile gemütlich sitzen und wenn Sie später die Heimreise antreten, dann kommat guat hoim“, beendete der Vorsitzende seine Abschlussrede. Nun folgte die gewünschte zweite Zugabe: „Ein Hoch auf das, was vor uns liegt“.

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