Erbacher CDU erlebt spannende Tage auf Island

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Die Reisenden aus Erbach mit Botschafter Herbert Beck.
Die Reisenden aus Erbach mit Botschafter Herbert Beck. (Foto: CDU Erbach)
Schwäbische Zeitung

Schroffe Klippen und weißleuchtende Gletscherfelder haben die 23 Reisenden der CDU Erbach bei ihrer Islandreise unter der Leitung von Irene Paal erlebt. In Kooperation mit Martina DiBiccari, die ein Reisebüro in der Erbacher Teilgemeinde in Bach leitet, hat Irene Paal die Reise für den CDU-Stadtverband Erbach geplant. Außerdem wurde die Reisegruppe von Matthias Zaiser, einem erfahrenen Reiseleiter aus Deutschland, der schon 22 Jahre auf Island lebt, begleitet.

Bei, für isländische Verhältnisse bestem Wetter, konnte die Reisegruppe den Nationalpark Thingvellir erkunden. Dort, wo die Kontinentalplatten von Europa und Amerika jedes Jahr um etwa zwei Zentimeter auseinanderdriften, wurden schon im 10. Jahrhundert im sogenannten Althing in einer demokratischen Form Ratssitzungen abgehalten und Recht gesprochen.

Beeindruckend war für die Reisegruppe aus Erbach der Ausbruch der Springquelle Strokkur. Die dampfende Umgebung mit einem leichten Schwefelgeruch war fast unwirklich und einzigartig.

Wasserfälle, wie der mächtige Gullfoss mit seinem eiskalten Wasser, waren Ziel dieser Reise. Den Pferdehof mit der Tomatenfarm Fridheimar besuchte die Gruppe und wurde mit einer köstlichen Tomatensuppe willkommen geheißen. Bei einer Führung erfuhren die Erbacher mehr über die Idee, Gemüse auf Island zu züchten. Vorbei an Vulkanen, wie Hekla und Eyjafjallajökull fuhr die CDU-Gruppe weiter nach Vik und erlebte die Steilklippen aus Basaltsäulen und die schwarzen Sandstrände.

Ein besonderer Höhepunkt war die Gletscherlagune Jökulsarlon. Dort erlebten die Besucher Seehunde, die zwischen den blauschimmernden Eisbrocken spielten. Eine gute Stelle, um sich einen Whisky mit uraltem Eis zu genehmigen. Bizarre, im Sonnenlicht glitzernde Eisformationen auf schwarzem Sand bildeten die perfekte Kulisse. Zweimal konnten die Erbacher Reisenden den Lichtertanz der Aurora borealis erleben. Das Nordlicht. „Bei diesem Schauspiel mit Gänsehautgarantie findet man keine Worte“, kommentierte eine Reisende.

Das geothermale Kraftwerk Hellisheidi ist das größte auf Island und das zweitgrößte weltweit. Die Besuchergruppe konnte sich über die Stromerzeugung im Erdwärmekraftwerk informieren. Bei einer Schifffahrt auf hoher See konnten die Erbacher Wale und Delphine beobachten. Ganz besonders war der Besuch in der Deutschen Botschaft bei Botschafter Herbert Beck, der über die aktuelle Situation auf Island berichtete . Ein Bad in der blauen Lagune zum Abschluss ihres Aufenthaltes ließ sich die Besuchergruppe nicht entgehen.

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