Dimitrij Popp gewinnt DM-Bronze

 Der Judoka Dimitrij Popp (links) vom TSV Erbach gewann bei den deutschen Meisterschaften der U18 die Silbermedaille.
Der Judoka Dimitrij Popp (links) vom TSV Erbach gewann bei den deutschen Meisterschaften der U18 die Silbermedaille. (Foto: TSV Erbach)
Schwäbische Zeitung

Judoka des TSV Erbach haben an verschiedenen Meisterschaften teilgenommen. Die Brüder George und Daniel Udsilauri waren bei den Weltmeisterschaften, die U18-Kadetten Dimitrij Popp, Daniel Paulsin und Mark Zeiss waren bei den deutschen Meisterschaften, der U13-Nachwuchs bei den Landesmeisterschaften.

Im italienischen Olbia fanden die Weltmeisterschaften der Junioren statt. George Udsilauri startete in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm. Seinen ersten Kampf entschied der TSV-Judoka erwartungsgemäß gegen den Athleten aus Saudi-Arabien nach nur sieben Sekunden durch eine Außensichel für sich. Durch ein denkbar unglückliches Los traf Udsilauri in der zweiten Runde auf den späteren Weltmeister aus Georgien. Dessen perfekter Schulterwurf beendete die Hoffnung von George Udsilauri auf eine WM-Medaille. Doch das gesamte Team Deutschland, zu dem auch die Zwillinge George und Daniel Udsilauri gehörten, sicherte sich im Mixed Bronze.

Die U18-Kadetten des TSV Erbach traten in Leipzig bei den deutschen Meisterschaften an. Das Erbacher Judo-Team war mit drei aussichtsreichen Kämpfern angereist: Dimitrij Popp und Daniel Paulsin gingen als süddeutsche Meister und Mark Zeiss als Bronze-Gewinner bei den süddeutschen Meisterschaften auf die Matte. Zeiss kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, ehe er gegen den späteren Drittplatzierten den Kürzeren zog. In der Trostrunde wurde er zweimal bezwungen und belegte schlussendlich den für ihn enttäuschenden neunten Platz.

Ähnlich erging es Paulsin in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm. Auch er stieß ins Viertelfinale vor und musste sich dann dem späteren Meister geschlagen geben. Ebenfalls in der Trostrunde endete der Weg für Paulsin auf dem neunten Platz. Besonders ärgerlich war dieser Rang, nachdem er in der Hauptrunde bereits den späteren Bronzemedaillengewinner besiegt hatte.

Dimitrij Popp hingegen erfüllte in der 60-Kilogramm-Klasse weitestgehend die in ihn gesetzte Erwartung. Mit klaren vorzeitigen Ippon-Siegen marschierte er ins Finale. Fest entschlossen folgte eine Aktivität der anderen, ein bereits zugestandener Sieg wurde ihm nach Videobeweis aberkannt. Einen weiteren Versuch, den Gegner mit einer Aushebetechnik zu Boden zu werfen wurde mit einer Kontertechnik vereitelt. Popps Ziel war der Titel gewesen, sowohl sein Vereins- und Landestrainer waren aber mit seiner Gesamtleistung sehr zufrieden, zumal Popp wie im Vorjahr DM-Zweiter wurde.

Für den U13-Nachwuchs ging es bei dem für diese Altersklasse höchsten Wettkampf, den Landesmeisterschaften, nach Heubach. Maxcence Martorell ging bei dieser Meisterschaft leer aus. Alpay Akyol freute sich über den dritten Platz und damit Bronze.

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