Dellmensingen fordert neuen Feldweg

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Ortsvorsteher Reinhard Härle erläuterte den Plan.
Ortsvorsteher Reinhard Härle erläuterte den Plan. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

„Der Ortschaftsrat Dellmensingen hält es für dringend erforderlich, so nah wie möglich an der Querspange der B311 einen Feldweg in Ost-West-Richtung anzulegen“, lautet ein von der gewählten Bürgervertretung am Dienstag einstimmig gefasster Beschluss. Grund sind Unstimmigkeiten bezüglich der Verwendung des anfallenden Bauaushubs.

„Der Boden muss auf unserer Gemarkung bleiben“, stellte Ortsvorsteher Reinhard Härle bezüglich des von der Baubehörde vorgesehenen Auftrags des Aushubs auf der Gemarkung von Donaustetten fest. Der Technische Ausschuss des Erbacher Gemeinderats habe empfohlen, keine Stellungnahme abzugeben, er selbst sei aber dafür, begründete Ortsvorsteher Härle den Beschluss und sprach sich für eine Zwischenlagerung im Überschwemmungsgebiet vor. Die Abfuhr von rund 80 000 Kubikmetern ausgehobenen Bodens erfolge mit rund 1800 LKW-Fuhren und dürfe nicht durch das Baugebiet Lüsse führen, stellte Härle fest. Der Oberboden solle getrennt vom Unterboden gelagert werden. Nur an Böschungen und Auffahrten sei eine Vermischung zuzulassen. Die Benutzung von Feldwegen sei mit der Gemeinde und der Landwirtschaft abzustimmen. Demnächst stehe die Renaturierung an der Rot an.

Verkehrsberuhigte Zone abgelehnt

Einen von Anliegern des Wohnbereichs „Im Schlossgarten“ vorgebrachten Antrag auf eine verkehrsberuhigte Zone lehnte der Ortschaftsrat einstimmig ab. Dies habe die Polizei nach einer Begehung mit Bezug auf das geringere Verkehrsaufkommen empfohlen, sagte der Ortsvorsteher.

Einstimmig befürwortete der Dellmensinger Ortschaftsrat drei Baugesuche im Neubaugebiet Gansweidäcker. Beim Römerhof 8 ist ein Wohnhaus mit Garage und Carport vorgesehen, beim Römerhof 13 ein Wohnhaus mit Doppelgarage und beim Römerhof 9 eine Stahlbetonfertiggarage. Bei einer Enthaltung erteilte der Rat die Zustimmung zur immissionschutzrechtlichen Genehmigung einer Änderung der Biogasanlage im Gsteig. Ein Halteverbot soll in der Schulstraße die Busdurchfahrt ermöglichen, teilte Ortsvorsteher Reinhard Härle mit.

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