Bacher wollen Tempo 30 am Kindergarten

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Der Ortschaftsrat Bach hat getagt.
Der Ortschaftsrat Bach hat getagt. (Foto: SZ- Pasedag)
Klaus Pasedag

Der Ortschaftsrat Bach hat am Mittwochabend über eine eventuelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Höhe des Kindergartens diskutiert. Darüber hinaus wurde erneut das Ortsteilbudget für das Jahr 2018 besprochen.

Im Sitzungszimmer begannen die anwesenden fünf Mitglieder des Ort-schaftsrates, die Ortsvorsteherin Beate Interfurth-Götz und deren Sekretärin Brigitte Pfitzer den Sitzungsabend. Ebenfalls anwesend war noch Sara Siebler vom Ordnungsamt, die zum Thema Tempo 30 im Bereich Kindergarten als Expertin zu den aufkommenden Fragen helfen sollte.

Ordnungsamtsleiterin klärt auf

Zunächst stand eine eventuelle Geschwindigkeitbegrenzung im Ort auf Höhe des Kindergartens auf der Tagesordnung. Dazu war extra Ordnungsamtsleiterin Sara Siebler nach Bach gekommen, um den Räten dort Rede und Antwort zu stehen. Es ging jetzt darum, dass von verschiedenen Seiten auf der Durchfahrtsstraße im Bereich des Kindergartens eine Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert wurde. Die Kinder aus dem Kindergarten müssen, um zur Bushaltestelle zu gelangen, über die Straße gehen und hier seien 50 Stundenkilometer zu gefährlich. Sara Siebler klärte auf, wo diese Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt werden kann, erst seit 2016 kann durch die Änderung der Straßenverkehrsordnung auf betroffenen Straßen die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer reduziert werden. Als Begründung muss eine konkrete Gefahrenlage vorliegen, was hier in Bach an dieser Stelle auch vorhanden ist. Der Ortschaftsrat ist dafür, dass diese Geschwindigkeitsbeschränkung mit einer Zeitangabe von 10 bis 17 Uhr eingerichtet werden sollte. Die Ortsvor-steherin brachte auch noch zur Diskussion, ob an der Kreuzung Donauriedener Straße eventuell auch eine Ampel das Problem beheben würde. Jeder der anwesenden Ortschaftsräte sollte sich hierzu noch die nötigen Gedanken machen und bei einer nächsten Sitzung wird dann entschieden, wie dieses Problem behoben wird.

Bei dem nächsten Tagesordnungspunkt ging es dann um das Ortsteilbudget 2018 das noch einmal durchgesprochen wurde. Wichtig davon waren die Absprachen über den Hochwasserschutz mit der Umsetzung des Starkregenrisikos, insbesondere an der Ehinger Steig.

„Altes Rathaus“ ist Thema

Generell wurden diese Probleme bereits bearbeitet und teilweise auch behoben. Alle, noch offenstehenden Punkte hierzu, sollen jetzt weiter in Angriff genommen werden.

Bei den vielen abgesprochenen Punkten des Budgets ging es unter anderem die Planungsrate „Altes Rathaus“. Dabei tauchte die Frage auf, was damit geschehen solle, da sich niemand darum kümmere. Allerdings wird dieses Gebäude momentan für verschiedene Lagermöglichkeiten genutzt.

Als nächste Aktion wurde über ein Bauvorhaben einer Neubaugarage mit Dachterrasse abgestimmt. Einstimmig fand hier die Zustimmung statt.

Luftbild von Bach demnächst im Rathaus

Unter dem Punkt Verschiedenes sprach die Ortsvorsteherin noch über den Besuch des Naturschutzbeauftragten Koch und dem gemeinsamen Gang mit diesem durch die Gemeinde. Als Besonderheit zeigte Beate Interfurth-Götz noch ein neu erworbenes großes Luftbild von Bach, das demnächst im Rathaus aufgehängt wird.

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