Überraschung in Ringingen: SVR verliert Derby gegen Donaurieden

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 Der SV Ringingen (rot) hatte im Derby gegen Donaurieden das Nachsehen.
Der SV Ringingen (rot) hatte im Derby gegen Donaurieden das Nachsehen. (Foto: SZ- mas)
Hans Aierstok

Im SZ-Topspiel der Fußball-Kreisliga A1 ist es am Sonntag in Ringingen hin und her gegangen. Am Ende hatten die Gäste der SF Donaurieden Grund zum Jubeln, sie gewannen beim Tabellenzweiten mit 4:3.

SV Ringingen – SF Donaurieden 3:4 (1:1). - Tore: 0:1 Eigentor (25.), 1:1 Stefan Denkinger (45.), 2:1 Patrick Götz (48.), 2:2 Mathias Stetter (60.), 2:3 Mathias Kräutle (75.), 2:4 Mathias Stetter (85.), 3:4 Florian Stöferle (90.). - Mit dem Wind im Rücken hatten die SF Donaurieden in der ersten Halbzeit Vorteile. Der SV Ringingen fand sich mit der couragierten Spielweise seiner Gäste nicht zurecht. Nach Vorarbeit von Mathias Stetter unterlief der Ringinger Abwehr ein Eigentor. Auch in der Folge überraschten die Gäste und waren zeitweise einem zweiten Tor näher als Ringingen dem Ausgleich. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verlängerte Stefan Denkinger per Kopfball einen Freistoß zum Ausgleich.

Wie ausgewechselt kam der SV Ringingen aus der Halbzeitpause und Patrick Götz gelang gleich das 2:1. Das war das Signal für die Gastgeber und es schien nur eine Frage der Zeit, bis sie bei ihrer Überlegenheit diese Führung ausbauen würden. Doch das Gegenteil trat ein. In der 60. Minute erzielte Mathias Stetter über den weit herausgelaufenen Torhüter Timo Braunsteffer mit einer Bogenlampe den Ausgleich.

Von diesem Zeitpunkt an lief beim Gastgeber nicht mehr viel zusammen. Die Ringinger Angriffe endeten meist vor dem Donauriedener Strafraum. Auf der anderen Seite kamen die Sportfreunde immer wieder zu Kontern. In der 75. Minute traf Mathias Kräutle zum 2:3 ins lange Eck. Eigentor oder nicht, fragte man sich nach dem 2:4 in der 85. Minute: Mathias Stetter traf den Ball mit der Hacke und Torhüter Timo Braunsteffer ließ ihn über die Torlinie rollen. Erst jetzt besannen sich die Gastgeber wieder auf ihre Qualitäten und wollten unbedingt wenigstens den Ausgleich. In der 90. Minute traf Florian Stöferle zum 3:4, danach wäre auch ein 4:4 fast noch möglich gewesen. - Das Spiel der Reserven endete 1:2.

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