Beim Straßenflohmarkt in Ennahofen geht es gemütlich zu

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Viel zu verkaufen gab es beim Flohmarkt in Ennahofen.
Viel zu verkaufen gab es beim Flohmarkt in Ennahofen. (Foto: SZ- ef)
Schwäbische Zeitung
Kurt Efinger

Seit mehreren Jahren organisiert Otto Baier zusammen mit seinen Nachbarn in Ennahofen einen Straßenflohmarkt. Wo die das kleine Dorf durchziehende Ennostraße im oberen Teil nach Westen abbiegt, stellten sie am Samstag wieder ihre Stände mit allerlei noch brauchbaren Gegenständen auf.

Hier geht es verständlicherweise gemächlicher zu als bei einem großen Trödelmarkt in der Stadt. Aber auch wenn sich anfangs erst wenige Kunden einfanden, machte es den fröhlichen Verkäufern viel Spaß, ihre alten Sachen zum Verkauf auszubreiten. „Uns geht es weniger ums Geld, als um gemeinsam etwas zu unternehmen“, sagt Otto Baier. Mit ihm an verschiedenen Tischen im überschaubaren Raum präsentierten Thomas und Nico Schullrich, Klaus-Dieter Baier, Barbara Baier, Karin Späth, Monika Schwarz, Julia Kenntner, Anneliese Kenntner und ihre Enkelin Nina eine beachtliche Warenauswahl zu äußerst günstigem Preis. Bei Nina erstand ein kleines Mädchen in Begleitung seines Papas um einen Euro ein interessantes Spiel. Dieses war fast ebenso neuwertig wie ein funktionierender Radiowecker, den Otto Baier um drei Euro abgab.

Sein Haus mit der Nummer Ennostraße 35 ist fast ganz mit Efeu bewachsen. Das sieht nicht nur besonders romantisch aus, sondern ist auch praktisch. „Efeu hält den kalten Wind ab und entzieht der Mauer Feuchtigkeit“, weiß Otto Baier aus Erfahrung.

Bis in den Giebel hat sich die immergrüne Pflanze an der Ostseite hochgerankt und ist dabei, sich auch auf der Südseite auszubreiten. Auch um die Haustür auf der Nordseite macht sich die natürliche Mauerverkleidung einfach gut. So schön kann Grün sein.

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