Knapp 200 historische Fahrzeuge beim Oldtimer-Treffen

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Das Interesse an den historischen Fahrzeugen war groß.
Das Interesse an den historischen Fahrzeugen war groß. (Foto: Sz- khb)
Karl-Heinz Burghart

Knapp 200 Oldtimer sind am Sonntag zu den Emerkinger Musikertagen gekommen, um beim „10. Großen Oldtimer-Treffen“ dabei zu sein. Oliver Neubrand, selbst Besitzer von 15 restaurierten Eicher-Schleppern, und sein Team hatten die „Jubiläums-Oldie-Schau“ rund ums Festzelt organisiert.

Die große Masse der „Heiligen Blechle“ waren Traktoren, Schlepper und Bulldogs – rund 150 der knatternden Oldtimer fuhren schon am Sonntagmorgen auf der Festwiese auf. Neben bekannten Marken, wie Deutz, Lanz oder McCormick, waren auch „Exoten“ zu entdecken: Da standen in der langen Reihe ein Hanomag „Robust“, einige Fendt „Dieselrösser“ und ein Steyr „Rollmops“.

Gemeinsam war allen landwirtschaftlichen Mobilen, dass sie liebevoll restauriert und sehr gepflegt waren. „Ich verbringe fast jede Minute mit meinem Schätzchen“, sagte einer der stolzen Besitzer, der seinen Lindner-Traktor aus dem Jahr 1952 nach Emerkingen mitgebracht hatte. Von der kleinen NSU-Quickly bis zum schweren BMW-Motorrad aus den 60er-Jahren reichte die Schau der antiquarischen Zweiräder. Echte Hingucker boten die ausgestellten Oldtimer-Autos. Der „Brezelfenster-Käfer“ mit seinen 34 PS oder der Mercedes 170 S aus dem Jahr 1950 weckten das Interesse der Besucher genauso wie eine Citroen-Ente mit der Aufschrift „Von 0 auf 100 in 59,4 Sekunden“.

Die Emerkinger Feuerwehr hatte ihren Oldtimer von 1978 mitgebracht und vom Busunternehmen Bayer aus Ehingen stand ein Reisebus von 1973 auf der Festwiese. „Mit einem solchen Bus bin ich mal nach Italien gefahren“, freute sich eine Besucherin. „Das 10. Große Oldtimer-Treffen war wieder eine runde Sache“, so Oliver Neubrand.

Nach dem Zeltgottesdienst am Sonntagmorgen wurde das Publikum im Festzelt den ganzen Tag über mit Blasmusik unterhalten. Zum Frühschoppen und Mittagessen unterhielten Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten und zur Kaffeezeit am Nachmittag sorgten die Musikvereine aus Mundingen und Ingoldingen für zünftige Blasmusik.

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