Kindergarten spielt Märchen von Königin im Winterland

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Kurt Efinger

Eine fantastische Haus- und Kinderfasnet hat sich am Montagnachmittag in der Emerkinger Römerhalle abgespielt. Einmalig schön gelang dem Kindergarten das Märchen von der schönsten Königin im Winterland.

Früh übt sich, was ein Star werden will, gilt gemeinhin für Karrieren im Showbusiness. Wie das praktisch geht, konnte man in Emerkingen erleben, wo Bühnenpräsenz im zarten Kindesalter keine Frage ist. Große Talente in kleiner Form verzückten das aus dem Großteil der Bevölkerung bestehende Publikum. „Es war einmal in einem fernen Land die schönste Winterkönigin im Land“, eröffnete eine Märchenleserin am Rand eine gelungene Inszenierung. In der Rolle der Königin machte Kindergartenleiterin Simone Hemmann eine so gute Figur, dass sogar Bürgermeister Paul Burger im Ornat des künftigen Königs vor ihr in die Knie ging. „Alle aufschdau!, Kaffee drengga kommd schbäddr“, hatte Burger die Mitbürger animiert. Kaffee und Kuchen konnten warten, bis der Höhepunkt der Show mit Schneemännern, Eisbären, Prinzessinnen und einem musikalisch äußerst begabten Prinzen vorüber war. „Das war eine Wucht“, fasste der Ortsregent am Ende das Musicals in Worte.

Mit einem vom Wind fast verblasenen und von wenigen Zuschauern gesäumten Umzug vom Hirsch an der Kirche vorbei begann das Narrenfest. In der geheizten Halle brach sich das Leben Bahn. Unter der Leitung von Altkapellmeister Franz Frankenhauser im Kostüm eines Käpt’n Blaubär im Weißbart heizte die Musikkapelle die Stimmung mit Titeln wie „Geh Alte schau mi net so deppert an“ die Stimmung auf. Die von Sophie Dreher und Anja Keckeisen einstudierte und mit Konfettikanonen bewaffnete Kindertanzgruppe sowie die junge Tanzgarde aus Oggelsbeuren präsentierten weitere bejubelte Shownummern.

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