Emerkinger Gewerbegebiet Auchtweide soll erweitert werden

Lesedauer: 3 Min
Das Bild zeigt die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets.
Das Bild zeigt die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets. (Foto: Hog)
hog

Aufgrund einer konkreten Anfrage nach weiterem Gewerbebauland und um auch künftig Gewerbeflächen anbieten zu können, möchte Emerkingen das Gewerbegebiet Auchtweide erweitern. In seiner Sitzung am Dienstag hat der Gemeinderat die Neufassung des entsprechenden Bebauungsplans gefasst.

Da der südöstliche Teil im ursprünglichen Bebauungsplan „Gewerbegebiet Auchtweide“ teilweise im Überschwemmungsgebiet liegt, werden diese Flächen von gewerblichen Bauflächen in Flächen für die Landwirtschaft geändert. Das Plangebiet umfasst in der neuen Abgrenzung rund fünf Hektar.

Der Bebauungsplan 1. Erweiterung „Gewerbegebiet Auchtweide“ wurde am 29. Mai 2012 aufgestellt. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung und Beteiligung von Behörden und Trägern öffentlicher Belange im April und Mai bestand die Gelegenheit zur Äußerung über die Neufassung. Architekt und Stadtplaner Pascal Lörz erläuterte dem Gremium die eingegangenen Stellungnahmen. Die Stellungnahme des Landratsamts kommt zu dem Ergebnis, dass die zulässigen 15 Prozent Geruchsstundenhäufigkeiten im Plangebiet nicht überschritten werden.

Durch Benennung der Flurstücke für den Verbleib abgetragenen Oberbodens wurde die notwendige Konkretisierung vorgenommen. Ferner wurden Brachflächen als Lebensräume für Feldlerchen festgelegt, in deren Nähe Blühwiesen vorhanden sein müssen. Auch gab es eine Festlegung zur Verwendung wasserdurchlässiger Materialien bei Belagsflächen. Falls historische Funde gemacht werden, ist das Landesdenkmalamt zu benachrichtigen. Einstimmig wurde die Satzung beschlossen.

In seiner Sitzung hat der Gemeinderat außerdem einstimmig sein Einvernehmen für die geplante Erweiterung der Betriebsgebäude der Firma Bartholomäus erteilt. Eine Gemeinderätin hat sich für befangen erklärt. Im Vorfeld des Beschlusses nahmen die Gemeinderäte Einsicht in die Planunterlagen. Hiernach beinhaltet der Bauantrag drei Gebäudeteile: Versand, Produktion und Zeltlagerhalle.

Nach Auskunft von Bürgermeister Paul Burger halten die geplanten Neubauten die Vorschriften aus dem Bebauungsplan ein, weshalb die Gemeinde nicht über eventuelle Befreiungen befinden musste. Auch weist die Genehmigungsplanung genügend Parkplätze aus.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen