Emerkinger bei Musikwettbewerb erfolgreich

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Manuel Schlecker (r.) gemeinsam mit seinem Schlagzeuglehrer Hubert Müllerschön und Fritz Härle.
Manuel Schlecker (r.) gemeinsam mit seinem Schlagzeuglehrer Hubert Müllerschön und Fritz Härle. (Foto: Archiv)

Zum ersten Mal ist Manuel Schlecker aus Emerkingen am Pfingstwochenende beim Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Percussion“ dabei gewesen. Zwar hat es für den Zwölfjährigen diesmal noch nicht zu einer Platzierung unter den besten Dreien gereicht, zufrieden ist der Schüler von Hubert Müllerschön dennoch mit seiner Leistung.

Seit er vier Jahre alt ist, also inzwischen bereits acht Jahre, nimmt Manuel Schlecker Schlagzeug-Unterricht und das ziemlich erfolgreich. Zum vierten Mal ist er aktuell beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ dabei gewesen. Weil er mit zwölf Jahren jetzt die entsprechende Altersgrenze erreicht hat, ist er für sein Können zum Bundeswettbewerb weitergeleitet worden.

Dieser hat am Pfingstwochenende in Kassel stattgefunden. Bereits am Samstagmittag ist der Emerkinger Nachwuchsmusiker mit seiner Familie ins Hessische Kassel gereist. „Am Abend konnten wir dann aufbauen“, berichtet Vater Reiner Schlecker. Am Sonntagmorgen war dann der Wettbewerbstag für Manuel Schlecker gekommen.

Gleich drei Stücke hat der Zwölfjährige, der in der Altersklasse III angetreten ist, bei seiner Bundesentscheid-Premiere in der Kategorie „Percussion“ präsentiert – eines auf dem Schlagzeug, eines auf dem Marimbaphon und eines am sogenannten Setup aus zwei Timbales, fünf Kuhglocken, fünf Tempelblocks und einer Triangel. Die jeweiligen Musikstücke für Manuel Schlecker hat sein Schlagzeuglehrer Hubert Müllerschön für ihn ausgesucht. „Da vertraue ich ihm“, sagt der Zwölfjährige.

Bewertet werden beispielsweise der fehlerfreie Vortrag und der richtige Rhythmus, aber auch die gesamte Präsentation. „Da ist ein selbstbewusstes Auftreten von Vorteil“, erklärt Vater Reiner Schlecker. 19 Punkte hat Manuel Schlecker erreicht und damit das Prädikat „Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“. Auch wenn er es damit nicht unter die besten Drei geschafft hat, sind Manuel Schlecker und sein Vater mit der Leistung bei der Premiere mehr als zufrieden. Rein musikalisch habe es bei seinem Auftritt nichts auszusetzen gegeben. Außerdem habe das Schlagzeugtalent viel in Sachen Bühnenpräsenz dazugelernt. Auch sein Schlagzeuglehrer lobt ihn in den höchsten Tönen. „Er ist ein genialer Musiker“, betont Müllerschön.

Vor allem weil sich der Bundeswettbewerbs-Neuling in Kassel teilweise mit echten Profis messen musste. „Wir nennen sie immer Vorstudenten, die haben teilweise den ganzen Tag Zeit zum Problem“, berichtet Reiner Schlecker. Das sieht bei dem Zwölfjährigen ganz anders aus. „Ich gehe auf’s Gymnasium in Ehingen und habe oft Mittagsschule, da bleibt nicht viel Zeit, um zu Üben“, sagt Manuel Schlecker. Dennoch versucht er täglich am Schlagzeug oder dem Marimbaphon zuhause zu proben.

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