Zeckengefahr: Der Alb-Donau-Kreis ist FSME-Risikogebiet

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 Der Sommer beginnt, das warme Wetter lockt. Doch Vorsicht ist geboten: In den Wiesen und Wäldern lauern große Gefahren: Zecken.
Der Sommer beginnt, das warme Wetter lockt. Doch Vorsicht ist geboten: In den Wiesen und Wäldern lauern große Gefahren: Zecken. (Foto: dpa / Daniel Reinhardt)
Schwäbische Zeitung

Der Sommer beginnt und das warme Wetter lockt die Menschen wieder nach draußen. Doch Vorsicht ist geboten, denn in den Wiesen und Wäldern lauern große Gefahren: Die Zecken und mit ihnen das Risiko auf Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, sind wieder im Anmarsch.

Nicht unterschätzen

„Die Gefahr durch Zecken wird häufig unterschätzt. Dabei kann eine FSME-Erkrankung schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel besorgt. Um die aktuellen Entwicklungen und Fakten zur FSME-Lage im Kreis abzufragen, richtete sich Hagel mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung.

Neuen Entwicklungen kennen

„Der Alb-Donau-Kreis gilt als FSME-Risikogebiet. Es ist daher besonders wichtig, die genauen Entwicklungen zu kennen, um die Menschen über das drohende Risiko aufklären zu können“, sagt Hagel.

Trotz hohen Risikopotenzials hat der Alb-Donau-Kreis bei den Impfungen Nachholbedarf. Die Daten aus den Einschulungsuntersuchungen zur FSME-Impfquote in den Jahren 2017/2018 zeigen, dass der Alb-Donau-Kreis im Ranking von 41 Stadt- und Landkreisen nur auf Rang 35 kommt. Die Stadt Ulm liegt auf Rang 40.

„Durch einen vollständigen Impfschutz können FSME-Erkrankungen mit hoher Wahrscheinlichkeit vermieden werden. Von einem kleinen Pieks sollten wir uns daher nicht abschrecken lassen“, so der CDU-Landtagsbgeordnete Manuel Hagel abschließend.

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