Wolfertturm bietet prächtige Aussichten

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Felix (l.) und Matthias Franzreb genossen die Aussicht.
Felix (l.) und Matthias Franzreb genossen die Aussicht. (Foto: SZ- kurt efinger)
Schwäbische Zeitung
Kurt Efinger

Gäbe es den Ehinger Wolfertturm nicht, man müsste ihn errichten. Kein anderes Bauwerk in der Stadt bietet eine prächtigere Rundumsicht. Diese genossen am Ostermontag bei der ersten Besteigungsmöglichkeit des Jahres Hunderte von Besuchern.

Die Ehinger Albvereinsortsgruppe sorgt dafür, dass jedes Jahr viele Menschen ein unglaubliches Panorama in sich aufnehmen und mit der Fotokamera festhalten können. Dies tat auch Felix Franzreb, der mit seinem Vater Matthias die 126 Stufen bis zur Aussichtsplattform hochstieg, um die Heimatstadt seiner Eltern von höchster Stelle aus kennenzulernen. Hier ging es teilweise ziemlich eng zu, als sich am Nachmittag das Wetter aufhellte und immer mehr Leute aller Altersstufen am Ende der engen Wendeltreppe entstiegen.

Nicht nur der Blick auf die sich nördlich der Donau dehnende Stadt und den sich darüber erhebenden Rand der Schwäbischen Alb waren bei Windstille und frühlingshafter Temperatur faszinierend. Nach Süden öffnete sich die Weite des durch die fernen Gebirgskonturen der Allgäuer und Tiroler Alpen begrenzten Raumes noch mehr.

Der Ehinger Wolfertturm ist jährlich nicht nur am Ostermontag bei freiem Eintritt geöffnet, sondern zusätzlich von Mai bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Im Frühjahr, lohnt sich der Ausblick in die voll ergrünte Landschaft besonders.

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