WKG verpasst Direktaufstieg in die Landesliga knapp

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 Die Riege der WKG verpasste beim Ligafinale den Sprung in die Landesliga knapp, aber es besteht noch die Chance, als Nachrücker
Die Riege der WKG verpasste beim Ligafinale den Sprung in die Landesliga knapp, aber es besteht noch die Chance, als Nachrücker aufzusteigen. (Foto: WKG Donau-Alb)
Schwäbische Zeitung

Die Turner der WKG Donau-Alb haben im Ligafinale in der Doppelsporthalle Ludwigsburg mit den stärksten Bezirksligisten um den Aufstieg in die Landesliga gekämpft. Nach einem spannenden Wettkampfverlauf erreichte die WKG-Riege hinter dem favorisierten Turn-Team Staufen II mit 265,25 Punkten den zweiten Platz. Die Enttäuschung war am Ende jedoch groß, denn der TSV Geislingen (Vorletzter der Landesliga) zog im direkten Vergleich am letzten Gerät noch knapp vorbei und schnappte sich mit nur 2,25 Punkten Vorsprung den letzten freien Platz in der Landesliga.

Die WKG Donau-Alb startete mit vier guten Übungen und 41,80 Punkten am Reck in den Wettkampf. Beste Turner der WKG waren an diesem Gerät Timo Pöhler (10,85) und Marco Clauß (11,15). Am Boden brillierten Thilo Merk (12,50) und Jan Rieger (12,90) mit hohen Schwierigkeiten und verhalfen der WKG-Riege auf den vierten Zwischenrang. Am Pauschenpferd (38,90) musste Sebastian Schmidt vom Gerät, was mit hohen Punktabzügen vom strengen Kampfgericht bestraft wurde. Da die Konkurrenten ebenfalls Punkte liegengelassen hatten, war der zweite Platz weiter in Reichweite. An den Ringen gelang wieder eine gute Mannschaftsleistung, die mit 45,55 Punkten belohnt wurde und mit der sich die WKG-Turner auf den dritten Platz verbesserten. Jan Rieger holte mit einem souverän gehaltenen Kreuzhang hier 12,15 Punkte für die WKG Donau-Alb.

Mit vier gestandenen Tsukaharas am Sprung (44,35 Punkte) zog die WKG erstmals an der KTV Hohenlohe III vorbei und eroberte den angestrebten zweiten Platz unter den sechs Bezirksligisten. Am Barren holten Thilo Merk (11,95), Jan Rieger (11,40), Timo Pöhler (11,50) und Marco Clauß (11,95) genügend Punkte, um diesen Platz zu verteidigen. Damit richtete sich der Blick auf die Turner des TSV Geislingen, die als letztes Gerät noch am Boden turnen mussten. Doch der direkte Konkurrent um einen Platz in der Landesliga erkämpfte sich hier sein höchstes Punkteergebnis und zog knapp an der WKG-Donau-Alb vorbei.

Trotz des verpassten direkten Aufstiegs hoffen die Turner der WKG Donau-Alb noch auf die Krönung ihrer sehr guten Bezirksliga-Saison (Platz zwei). Sollte der Oberliga-Meister KTT Heilbronn im Dezember den Aufstieg in die 3. Bundesliga schaffen, würde die WKG als erster möglicher Nachrücker in die Landesliga aufsteigen.

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