Verkauf von mehr als 800 Gramm Kokain: Staatsanwaltschaft klagt an

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 Mehr als 800 Gramm Kokain sollen verkauft worden sein.
Mehr als 800 Gramm Kokain sollen verkauft worden sein. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Das Landgericht hat über zwei Anklagen der Staatsanwaltschaft Ulm vom 4. und 18. September 2019 gegen einen 28-jährigen, zwei 26-jährige und einen 23-jährigen Angeklagten zu entscheiden. Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, er habe im Juni 2019 in seiner Wohnung im Raum Ehingen aus einem Gesamtvorrat von über einem Kilogramm Kokain etwa 800 Gramm an die drei anderen Angeklagten verkauft.

Später sollen die drei anderen Angeklagten die vom 28-Jährigen gekaufte Menge im Raum Ulm zum Preis von 44000 Euro an eine Vertrauensperson der Kriminalpolizei und einen Verdeckten Ermittler des Landeskriminalamtes verkauft haben, wobei sie festgenommen wurden. In seiner Wohnung soll der 28-jährige einen Teleskopschlagstock aufbewahrt haben. Auch einer der 26-Jährigen soll bei dem späteren Drogengeschäft bewaffnet gewesen sein. Der andere 26-Jährige soll zudem in acht weiteren Fällen Handel mit Kokain getrieben haben. Hierbei soll er in drei Fällen gemeinsam mit dem 23-Jährigen gehandelt haben.

Bei diesen weiteren Verkäufen soll es sich um eine Gesamtmenge von etwa 100 Gramm handeln. Rechtlich wird dem 28-Jährigen und einem der 26-Jährigen bewaffnetes unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Dem anderen 26-Jährigen gewerbsmäßiges unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in drei Fällen sowie unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in fünf Fällen. Dem 23-Jährigen unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in drei Fällen. Die Angeklagten sind in Untersuchungshaft.

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