Unfall auf der B 311

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 Die Polizei musste den Verkehr regeln.
Die Polizei musste den Verkehr regeln. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Ein frontaler Zusammenstoß hat am Mittwoch in Ehingen einen glimpflichen Ausgang genommen. Einer der Fahrer hat mutmaßlich eine rote Ampel missachtet.

Gegen 15 Uhr fuhr ein 33-Jähriger auf der B 311 in Richtung Riedlingen. Er wollte mit seinem Audi nach links auf die B 465 Richtung Biberach abbiegen. Ein 28-Jähriger Sprinter-Fahrer kam ihm entgegen. Die Fahrzeuge prallten frontal zusammen, die Fahrer wurden leicht verletzt.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Sprinter-Fahrer das Rotlicht missachtete. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden beträgt etwa 15 000 Euro. Die Polizei regelte den Verkehr. Weil der Sprinter-Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Damit soll das Strafverfahren gesichert werden.

Die Hälfte der schweren Verkehrsunfälle ist nach Ansicht der Polizei darauf zurückzuführen, dass Fahrer schneller vorankommen wollen: Sie missachten die Vorfahrt, fahren zu schnell, biegen falsch ab oder überholen falsch. Nur um schneller voranzukommen werden Leben und Gesundheit aufs Spiel gesetzt, wobei der Zeitgewinn minimal ist. Im Regelfall gehe es um maximal zwei Minuten. „Wir wollen dafür werben, dass sich jeder die Zeit nimmt, Rücksicht zu nehmen. Dann kommen alle sicher an“, erklärt die Polizei.

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