Unentschieden auf dem Semmelbühl

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Die SF Kirchen (weiß) und der SV Oberdischingen teilten sich die Punkte.
Die SF Kirchen (weiß) und der SV Oberdischingen teilten sich die Punkte. (Foto: SZ- mas)
Hans Aierstok

Genau betrachtet kann das Unentschieden im SZ-Topspiel der Fußball-Kreisliga A als gerecht bezeichnet werden. Doch nach schneller Führung liefen dann die SF Kirchen lange einem Rückstand hinterher.

SZ-Topspiel: SF Kirchen - SV Oberdischingen 2:2 (1:2). - Tore: 1:0 Alexander Knittel (6.), 1:1 Max Dombrowski (8.), 1:2 Julian Albrecht (44.), 2:2 Niklas Baier (77.). - Die 170 Zuschauer auf dem Semmelbühl erlebten einen turbulenten Spielbeginn. In der 6. Spielminute trat Alexander Knittel einen direkten Freistoß so geschickt, dass er am Gästetorhüter Patrick Rieger knapp vorbei zum 1:0 ins Tor ging. Das war natürlich nach dem Geschmack der einheimischen Fans. Doch schon zwei Minuten später wurden sie wieder auf den Boden zurückgeholt, als Max Dombrowski aus kurzer Distanz gegen Torhüter Mathias Niederich erfolgreich war. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne gefährliche Strafraumszenen. In der 40. Minute musste Oberdischingens Torjäger Dominik Hanser verletzt ausscheiden. Alles rechnete schon mit einem unentschiedenen Pausenstand, als nach einem Abwehrfehler Julian Albrecht eine Minute vor der Halbzeit seine Mannschaft in Führung brachte.

Nach Wiederanpfiff schienen die Gastgeber etwas verunsichert und die Gäste hatten ein spielerisches Übergewicht. Die SF Kirchen leisteten sich immer wieder Ballverluste in der eigenen Spielhälfte. Auf der anderen Seite waren die Sportfreunde vor dem gegnerischen Tor zu unentschlossen. Mit fortlaufender Spieldauer mussten die Kirchener Fans damit rechnen, dass ihre Mannschaft den Ausgleich nicht mehr schaffen würden. Nach einem Gedränge vor dem Oberdischinger Tor war jedoch Niklas Baier zur Stelle und glich in der 77. Minute aus. Beide Mannschaften wollten in der restlichen Spielzeit noch eine Entscheidung erzwingen, doch es blieb beim Unentschieden, mit dem beide leben können. - Die Reserven trennten sich 1:1.

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