TSG klettert auf Rang vier

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 Die Ehinger Handballer (hier Manuel Latinovic, Mitte) gewannen gegen Lehr ihr drittes Spiel in Folge in der Bezirksliga.
Die Ehinger Handballer (hier Manuel Latinovic, Mitte) gewannen gegen Lehr ihr drittes Spiel in Folge in der Bezirksliga. (Foto: mas)

Die Bezirksliga-Handballer der TSG Ehingen haben ihr Heimspiel gegen den SC Lehr mit 36:34 (19:18) für sich entschieden. Für die Ehinger war es der dritte Sieg in Folge und aufgrund der Niederlagen von Biberach II und Bad Saulgau II am Wochenende verbesserten sie sich auf den vierten Tabellenplatz.

Unterm Strich war es gegen Lehr ein ungefährdeter Sieg für die TSG Ehingen, auch wenn mit 36:34 ein knappes Endergebnis in die Liste eingetragen wurde. Die Ehinger machten sich einmal mehr in dieser Saison das Leben selbst schwer. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit hatte der Gastgeber schon einen deutlich Vorsprung herausgeworfen, der jeweils zum Ende des Spielabschnitts wieder schmolz. Für Trainer Winfried Biberacher, der neben den langzeitverletzten auch auf Tim Biberacher (Zahn-OP) und Steffen Mantz (Schulterverletzung verzichten musste und nur neun Feldspieler zur Verfügung hatte, war der Leistungsabfall in der Schlussphase jeder Halbzeit nach der Trainingswoche mit weniger und noch dazu schwach besetzten Einheiten nicht verwunderlich.

Nachlassende Kräfte und Konzentrationsmängel führten auch zu den 34 Treffern für den SC Lehr, für die vor allem Cedric Sander (8) und Philipp Götz (8) sorgten. Dabei hatte Trainer Biberacher seine Spieler nach den Erfahrungen im verlorenen Hinrundenduell eindringlich vor vor Sander und Götz gewarnt, dennoch bekam sie die TSG-Abwehr nicht richtig in den Griff. 34 Gegentore waren für den Ehinger Trainer viel zu viel. Die 36 TSG-Tore sind an sich ein guter Wert, doch auch da schöpften die Ehinger ihre Möglichkeiten nicht aus, sie leisteten sich Fehlpässe und unnötige Abschlüsse – hinzu kamen vier verworfene Siebenmeter-Strafwürfe.

Letztlich blieben die Ehinger Schwächephasen ohne Folgen, weil vieles auch gut lief. Die TSG legte von Beginn an vor, nach sechs Minuten stand es 4:1 und nach zehn Minuten 8:4. Lehr kam in der Folge wieder mehrmals bis auf ein Tor heran, ehe sich die TSG wieder leicht absetzte (13:10 nach 21 Minuten). Dann kam ein Bruch ins Ehinger Spiel, die Gäste glichen aus ung gingen sogar in Führung (15:16/28. Minute). Bis zur Halbzeit holte sich die TSG die Führung zurück (19:18).

Den besseren Start nach der Pause erwischte Ehingen, baute den Vorsprung erst leicht und später deutlich aus. 30:24 stand es nach 42 Minuten. Eine Fünf-Tore-Führung bestand noch zehn Minuten vor Ende (33:28), drei Minuten vor Ende trennten beide Mannschaften immer noch vier Treffer (35:31). Dann lief bei Ehingen wieder wenig zusammen, Lehr kam auf 35:34 heran, ehe Manuel Latinovic, neben Oskar Bachner erfolgreichster TSG-Torschütze, 25 Sekunden vor Schluss das 36:34 erzielte. Latinovic wurde kurz darauf nach dem Foul eines Lehrers, der dafür ebenfalls die Rote Karte sah, und des folgenden Gerangels disqualifiziert, doch in diesem Spiel fiel dies nicht mehr ins Gewicht. Lucas Fiesel vergab vom Siebenmeterstrich noch die Möglichkeit zum 37:34.

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