TSG-Handballer wollen sich besser verkaufen als zuletzt

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 Fabian Kaus (Mitte) ist einer der Ehinger Handballer, die angeschlagen sind und deren Einsatz gegen Lauterach fraglich ist.
Fabian Kaus (Mitte) ist einer der Ehinger Handballer, die angeschlagen sind und deren Einsatz gegen Lauterach fraglich ist. (Foto: SZ- mas)

In ihrem zweiten Heimspiel der Saison 2018/19 bekommen es die Bezirksliga-Handballer der TSG Ehingen mit dem HCB Lauterach zu tun. Anwurf ist am Samstag, 6. Oktober, 20 Uhr, in der Längenfeldhalle. Mit Blick auf das Aufgebot gibt es bei den Ehingern einige Fragezeichen.

Am vergangenen Wochenende hatte die TSG spielfrei und Trainer Winfried Biberacher zwei Wochen Zeit, den schwachen Auftritt bei der 20:31-Niederlage in Biberach mit seiner Mannschaft in den Übungseinheiten aufzuarbeiten. Das Problem: Viele Spieler setzten wegen Blessuren aus dem Spiel gegen die TG Biberach II aus oder trainierten nur eingeschränkt. „Ich habe lauter Verletzte“, sagte Biberacher. Betroffen waren Rainer Mall (Handverletzung), Matthias Kneer (Verdacht auf Muskelfaserriss), Fabian Kaus (Leistenverletzung), Stefan Lämmle (Rückenprobleme) und Torhüter Tristan Klein (Fingerverletzung). Wer letztlich gegen Lauterach einsatzfähig ist oder fehlen wird, war noch offen. Sicher ist, das Torwart Johannes Reichle und Rückraumspieler Steffen Mantz wieder zur Verfügung stehen, die gegen Biberacher gefehlt hatten.

Mantz fehlte aus beruflich Gründen aber im Training, ebenso wie zeitweise Kreisläufer Ivan Neimann (grippekrank). Die Gruppe war überschaubar. „Ein paar Mal hatte ich nur sechs, sieben Mann im Training“, so Trainer Winfried Biberacher. „Erst am vergangenen Montag war es wieder etwas besser.“

Trainiert wurde dennoch konzentriert und engagiert, damit sich Fehler wie im Spiel gegen Biberach nicht wiederholen. Der Fokus lag vor allem auf der Abwehrarbeit, aber auch im Angriff, da Biberacher zuletzt mit dem Passspiel nicht zufrieden war. Der Trainer geht davon aus, dass sich sein Team ungeachtet der Besetzung gegen Lauterach anders präsentieren wird als vor zwei Wochen gegen Biberach. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns nicht mehr so verkaufen.“

Während die Ehinger bereits zwei Spiele in dieser Saison hinter sich haben (ein Sieg, eine Niederlage), musste der HCB bisher erst einmal ran – Mitte September verloren die Österreicher mit 26:27 bei Aufsteiger Bad Saulgau II. TSG-Trainer Biberacher sieht die Stärken Lauterachs vor allem im Rückraum, doch bange ist ihm deshalb nicht. „Bei uns ist alles möglich, wenn wir 100 Prozent geben.“

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