TSG Ehingen startet mit Heimspiel gegen Laupheim II in die Saison

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 Die Handballer der TSG Ehingen (hier Manuel Latinovic, Mitte) treffen zum Auftakt der neuen Bezirksliga-Saison auf RW Laupheim
Die Handballer der TSG Ehingen (hier Manuel Latinovic, Mitte) treffen zum Auftakt der neuen Bezirksliga-Saison auf RW Laupheim II. (Foto: SZ- mas)

Mit dem Heimspiel und Derby gegen die zweite Mannschaft von RW Laupheim II starten die Handballer der TSG Ehingen am Samstag, 15. September, in die Bezirksliga Saison 2018/19. Anwurf in der Längenfeldhalle ist um 20 Uhr. Trainer Winfried Biberacher rechnet mit einer ähnlich ausgeglichenen Liga wie in der vergangenen Saison, als die meisten Mannschaften dicht beeinander lagen. Umso wichtiger ist für den Trainer ein guter Start. „Ein Sieg gegen Laupheim wäre ein gutes Ausrufezeichen.“

Die TSG-Handballer scheinen ein Abonnement auf Rang vier in der Bezirksliga Donau-Bodensee zu haben, dreimal in Folge schloss Ehingen die Runde auf diesem Platz ab. Ob sich die Serie fortsetzt? Für Trainer Winfried Biberacher kommt eine Einschätzung der Chancen seiner Mannschaft in der neuen Saison zu früh. „Es ist schwierig zu sagen, wo wir stehen. Unser erstes Ziel ist der Nichtabstieg. Aber erst einmal wollen wir gut starten, dann sehen wir weiter.“

Rein mit Abstiegskampf werden sich Trainer und Mannschaft aber nicht zufriedengeben, zumal die Mannschaft in der vergangenen Saison eine Zeitlang den Kontakt zur Spitze hielt. Dass am Ende nicht mehr als Rang vier heraussprang, lag an an der fehlenden Konstanz und am Ausfall wichtiger Spieler. Einige von ihnen stehen dem Trainer noch immer nicht zur Verfügung, mit Lucas Fiesel und Steffen Kaus sowie Torhüter Daniel Geyer, der in der Schlussphase der Saison ausfiel, rechnet Biberacher so schnell nicht. Einzig Fabian Kaus, der ebenfalls eine Knieverletzung hatte, steht wieder bereit – doch man will ihm noch nicht zu viel zumuten. „Sein Einsatz ist nicht gefährdet, aber die Frage ist, wie lange er spielen kann“, sagt Trainer Winfried Biberacher.

Vielseitige Spieler im Kader

Nicht mehr zur Verfügung stehen die Rückraumspieler Johannes Prang und Sebastian Kiem sowie Kreisläufer Fabio Mingione, die sich verabschiedet haben. „Sie sind für uns ein Verlust“, sagt Winfried Biberacher. Man werde versuchen, dies mit einer „disziplinierten Spielweise“ in Abwehr und Angriff zu kompensieren. Zudem sind etliche vielseitige Spieler im Kader, die auf mehr als nur einer Position einsetzbar sind. Doch nicht nur Abgänge gab es zu verzeichnen, sondern auch einen Rückkehrer: Steffen Mantz streift nach einem Jahr Pause wieder das TSG-Trikot über; der Linkshänder mit Württembergliga-Erfahrung ist eine Verstärkung für das junge Team.

An den Grundprinzipien seines Spiels hält der Trainer fest: dazu gehört das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff, das in der vergangenen Saison phasenweise richtig gut funktionierte. In der letzten Vorbereitungsphase, die ein Wochenend-Trainingslager einschloss, hat Biberacher einen Schwerpunkt auf Spieleröffnung, Laufwege und Spielzüge gelegt. Variantenreicher soll das TSG-Spiel werden, denn „die Gegner stellen sich ja auch auf uns ein“. Bei der Abwehrarbeit lag die Aufmerksamkeit im Training zuletzt am Zusammenwirken der Spieler. „Wir brauchen klare Absprachen in der Deckung“, so Winfried Biberacher.

Mit Rot-Weiß Laupheim II, dem Tabellendritten der vergangenen Runde, bekommt die TSG Ehingen gleich zum Rundenstart einen dicken Brocken vorgesetzt. TSG-Trainer Biberacher schätzt die Laupheimer so stark ein wie in der Vorsaison. Auch rechnet er damit, dass die Rot-Weißen zum Derby mit ihrer stärksten Mannschaft auflaufen – und womöglich wieder mit Spielern, die zum Kader des Laupheimer Württembergliga-Teams gehören. Wie Timo Remane und Tim Anderson, die in der vergangenen Saison im Spiel in Ehingen für die „Zweite“ aufliefen. Ehingen verlor damals die Begegnung in der Längenfeldhalle, revanchierte sich einige Wochen später aber mit einem überzeugenden Sieg in Laupheim. „Das Spiel in Laupheim haben wir noch im Kopf“, sagt Biberacher. Daran will die TSG anknüpfen und nun auch das Derby in eigener Halle gegen die Rot-Weißen für sich entscheiden.

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