TSG Ehingen empfängt das Schlusslicht

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 Die Bezirksliga-Handballer der TSG Ehingen (Oskar Bachner, rechts) spielen gegen den Tabellenletzten Bregenz II, der in der lau
Die Bezirksliga-Handballer der TSG Ehingen (Oskar Bachner, rechts) spielen gegen den Tabellenletzten Bregenz II, der in der laufenden Saison auswärts noch keinen Punkt geholt hat. (Foto: SZ-Archiv: mas)

Mit Bregenz II bekommen es die Handballer der TSG Ehingen am Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in der heimischen Längenfeldhalle zu tun. „Meine größte Sorge ist, dass wir den Gegner unterschätzen“, sagt TSG-Trainer Winfried Biberacher. Die Gäste aus Vorarlberg belegen den letzten Tabellenplatz der Bezirksliga Donau-Bodensee.

Acht von zehn Spielen hat die zweite Mannschaft des neunmaligen österreichischen Meisters Bregenz in dieser Saison verloren – die bisher nur vier Punkte auf dem Konto stammen aus den Spielen gegen Langenau/Elchingen (33:27) und Lehr (25:19), beide im Oktober und jeweils zu Hause. In der Fremde gab es für die Vorarlberger bislang nichts zu holen.

Die Ehinger werden versuchen, die Niederlagenserie von Bregenz bei Auswärtsspielen zu verlängern. Doch stellt sich beim Besuch von Mannschaften aus Österreich und insbesondere bei zweiten Mannschaften immer die Frage, mit welchem Aufgebot und in welcher Stärke die Gäste antreten. „Zu 90 Prozent hat Bregenz bisher nie in gleicher Besetzung gespielt“, sagt TSG-Trainer Biberacher. „Ein paar Spieler sind aus der vergangenen Saison bekannt, ein paar sind neu.“ Klar ist, dass es Bregenz immer wieder schafft, junge Talente über die zweite Mannschaft an die „Erste“ heranzuführen.

Während Bregenz auswärts noch keinen Fuß auf den Boden bekommen hat, hatte die TSG Ehingen bisher zu Hause einen festen Stand. Nur beim Unentschieden gegen Leutkirch ging der Mannschaft von Winfried Biberacher ein Punkt durch die Lappen, alle anderen Heimspiele wurden gewonnen – unter anderem gegen den Tabellenzweiten Bad Saulgau II und den Tabellendritten Ulm & Wiblingen. So gesehen ist die TSG klarer Favorit im Spiel gegen das Schlusslicht und der Trainer hofft, dass sein Team den Gegner nicht auf die leichte Schulter nimmt. „Darauf werde ich mein Augenmerk legen.“

Biberacher hofft, dass seine Mannschaft ihre Stärken ausspielt. „Wir wollen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben.“ Ein erneuter Erfolg brächte den Ehinger Handballern (10:10 Punkte) erstmals nach längerer Zeit ein positives Punktekonto ein. Das ist das Ziel. Im Kader gibt es noch Fragezeichen, Rainer Mall könnte wegen Krankheit ausfallen. Dagegen ist Timo John, anders als am vergangenen Wochenende, wieder dabei und möglicherweise auch Philipp Drenovak, der zuletzt gegen Friedrichshafen-Fischbach (22:22) kurzfristig doch zur Verfügung stand und mit dazu beitrug, dass die TSG auch auswärts erstmals in dieser Saison punktete.

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