Technischer Defekt kostet Ferkel das Leben

Lesedauer: 2 Min

330 Ferkel sind am Dienstagmorgen beim Brand eines Schweinestalls bei Ehingen-Rißtissen verendet. Das Dach des Gebäudes stürzte ein, nach einer ersten Schätzung beträgt der Schaden rund 175 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Gegen 5.50 Uhr entdeckte ein Verkehrsteilnehmer das Feuer nahe der Landesstraße 259 von Rißtissen nach Laupheim. Über Notruf 110 meldete er den Brand der Polizei. Die Feuerwehr Ehingen, der Rettungsdienst und die Polizei eilten an den Brandort nahe der Grenze zum Landkreis Biberach. Kurz vor 7 Uhr hatten die Helfer das Feuer bis auf einige Glutnester gelöscht.

Das Gebäude wurde von den Flammen aber derart beschädigt, dass gegen 6:30 Uhr das Dach einstürzte. Mehr als 300 Ferkel starben darunter, zunächst konnte das Objekt nicht betreten werden.

Brandermittler der Kriminalpolizei Ehingen untersuchten den Brandort am Morgen eingehend. Hinweise auf eine Brandstiftung fanden sie dabei nicht. Nach dem Stand der Ermittlungen sehen die Beamten die Brandursache in einem technischen Defekt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen