TC-Herren kassieren deutliche Niederlage

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Ehingens Cheftrainer Jiri Heinisch in Aktion.
Ehingens Cheftrainer Jiri Heinisch in Aktion. (Foto: SZ- mas)
Leiter Lokalredaktion Ehingen

Auch im dritten Spiel in der Tennis-Württembergliga hat der TC Ehingen als Aufsteiger am Sonntag auf eigener Anlage wenig zu bestellen gehabt. Die Gäste aus Reutlingen mit ihrem Star-Spieler, dem ehemaligen Weltranglisten 42. Michael Berrer, gewannen klar mit 9:0.

Eine Klasse zu gut – so einfach lässt sich das Verbandsspiel zwischen dem TC Ehingen und dem TV Reutlingen II auf den Punkt bringen. Sowohl in den Einzelpaarungen, als auch in den Doppel ließen die Gäste den Ehingern nicht den Hauch einer Chance. 0:9 Matches, 0:18 Sätze und 32:109 Spiele sprechen eine deutliche Sprache.

Bereits nach den Doppeln lag der TC Ehingen mit 0:3 zurück. Das Einser-Doppel des TC Ehingen mit Karel Vesecky und Petar Trendafilov verlor deutlich mit 1:6, 1:6 gegen Stephan Hoiss und Florian Fallert. Im Zweier-Doppel hatte die Ehinger Paarung Markus Bartosch/Jiri Heinisch mit 2:6 und 1:5 das Nachsehen gegen Michael Berrer und den jungen Spanier Luis Gomar Monio. Auch das Dreier-Doppel mit Maximilian Boewer-Stelter und Christopher Waite hatte gegen Peter Mayer-Tischer und Daniel Stöhr beim 0:6, 2:6 nichts zu erben.

Genauso deutlich ging es dann in den Einzelbegegnungen weiter. Karel Vesecky verlor 3:6, 2:6 gegen Michael Berrer, Markus Bartosch kassiert eine 0:6, 0:6-Niederlage gegen Stephan Hoiss, Petar Trendafilov verlor 1:6, 2:6 gegen Florian Fallert, Maximilian Boewer-Stelter musste eine 3:6, 1:6-Niederlage einstecken, Christopher Waite verlor gegen Luis Gomar Monio 2:6, 3:6 und TC-Cheftrainer Jiri Heinisch machte es bei seiner 2:6, 6:7-Niederlage noch am spannendsten.

„Dass wir so deutlich verlieren, musste nicht sein“, erklärt Cheftrainer Jiri Heinisch und betont: „Wenn wir so gespielt hätten, wie vergangene Woche, wäre die Niederlage nicht so hoch ausgefallen“, so Heinisch weiter. Doch trotz der Niederlage spricht Heinisch von „einem tollen Tag für das Ehinger Tennis“. Denn: Mit Michael Berrer kam nicht nur die Ex-Nummer 42 der Welt nach Ehingen, sondern auch ein guter Typ. „Berrer hat sich Zeit genommen, um unseren Jugendlichen Tipps zu geben. Das war schon sehr besonders“, so Heinisch.

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