Stadt versteigert Brennholz aus Wald auf Ehinger Alb

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Revierförster Daniel Kugler (r.) registrierte die Gebote.
Revierförster Daniel Kugler (r.) registrierte die Gebote. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

40 Flächenlose und 200 Festmeter Polterholz hat die Stadt Ehingen am Montag im Gasthof Köhlers Krone in Dächingen zur Versteigerung ausgeboten. 33 Interessenten fanden sich zur öffentlichen Holzauktion ein.

Finanzverwalter Alexander Fischer leitete die Versteigerung. Revierförster Daniel Kugler vom Forstrevier Munderkingen registrierte die Gebote. Silvia Bosler von der Stadtkasse und Beate Braig von der elektronischen Datenverarbeitung nahmen vor Beginn die Anmeldungen entgegen und gaben die Nummernkarten aus. Am Ende kassierten sie die umgehend zu entrichtende Bezahlung der ersteigerten Lose.

Im Bereich der Ehinger Alb besitzt die Stadt zusammenhängende Waldflächen auf den Gemarkungen Erbstetten und Mundingen. Sie werfen jedes Jahr eine beträchtliche Menge Brennholz, darunter vorwiegend Buche, ab. Auf beiden Gemarkungen fällt jeweils auch eine geringe Menge Eschenholz im Hartgemisch an. Das Mindestgebot bei Buche belief sich auf 61 Euro pro Festmeter, bei Hartgemisch auf 54 Euro. Bei den Flächenlosen lagen die Mindestgebote zwischen 30 Euro und 70 Euro. Hohe Preise wurden bei einigen Flächenlosen im Mundinger Wald Bahnhardt erzielt. Im Wald Aalen stieg ein Los von 70 Euro auf 140 Euro. Die anderen vier erbrachten ebenfalls beträchtliche Gewinne. Noch stärker gefragt war Eisig am Erbstettener Läuferstei. Hier ging ein um 50 Euro angesetztes Los um 120 Euro an den Meistbieter. Bei Polterholz fielen die Steigerungsraten gering aus. Einige Einschlaglose blieben ohne Gebot.

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