Stadt hat 400 Festmeter Holz im Angebot

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Der Holzverkauf in der Lindenhalle verlief zügig.
Der Holzverkauf in der Lindenhalle verlief zügig. (Foto: SZ- kurt efinger)

112 Flächenlose und 400 Festmeter Polterholz hat der städtische Finanzverwaltungsleiter Alexander Fischer, unterstützt von Kreisforstamtmann Werner Bierer und Forstrevierleiter Hubert Gobs, am Dienstag im kleinen Saal der Lindenhalle zur Versteigerung gebracht. 92 Bieter interessierten sich für das ansehnliche Angebot.

Wegen Umbaus im bisherigen Versteigerungslokal Hotel-Gasthof Adler hatte man den Holzverkauf zum zweiten Mal in den kleinen Saal der Lindenhalle verlegt. Hier saßen die mit dem Verkauf beauftragten Beamten zwar nicht so hoch über den Bietern, aber der Absatz des in städtischen Wäldern geschlagenen Holzes ging nichtsdestoweniger zügig vonstatten. Den Versteigerern assistierte Finanzverwaltungssekretärin und Waldsachbearbeiterin Beate Braig. Chantal Skrzydel und Viktoria Cebullavon der Finanzverwaltung der Stadt gaben die Bieterkarten aus.

Zu Beginn machte Alexander Fischer auf die geltenden Sicherheitsvorschriften aufmerksam und mahnte die Verwendung biologisch abbaubaren Sägekettenöls an. Als erstes standen wie immer die auch als Reisschläge bezeichneten Flächenlose zur Versteigerung an. die Mit dem Zuschlag erwirbt sich der Käufer das Recht, restliches verwertbares Holz auf dieser Fläche aufzuarbeiten und abzutransportieren.

Von sieben Flächenlosen in der Waldabteilung Eichhalde fanden fünf einen Abnehmer. Bis auf eines wurden sie zum Angebot zugeschlagen. Das letzte Los wurde von 30 auf 70 Euro gesteigert. Ebenfalls zum Angebotspreis ging ein Los an der Bundesstraße 465 beim Parkplatz in Richtung Altsteußlingen weg. Alle 14 Lose im Mönchhäule wurden bei keiner oder geringer Steigerung abgenommen. Fünf Lose im Haselrain fanden zum jeweiligen Angebot einen Käufer. Große Zurückhaltung übten die Bieter bei 15 Losen im Greuthau. Hier blieben acht Lose und damit mehr als die Hälfte ohne Abnehmer. Bei 25 Angeboten an der Hechtshalde zeigten die Bieter größeres Interesse und steigerten in einem Fall von 30 auf 120 Euro. Vier Lose auf dem Zehntmannsacker gingen ohne Steigerung an die Bieter. Großes Interesse zeigte sich an 14 Losen im Ottenhau. Das erste von neun Losen im Littishart steigerte sich von 60 auf 130 Euro, die anderen wurden zum Angebotspreis zugeschlagen. Von 18 Losen in der Wanne blieben sechs ohne Gebot, das letzte wurde von 40 auf 100 Euro gesteigert.

Bei der Versteigerung von Polterholz waren die Reihen der Interessenten gelichtet. Die Preise waren gleich wie im Vorjahr. Bei Buche kostete ein Festmeter 61 Euro, bei Eiche, Esche und Ahorn 54 Euro.

24 Lose wurden im Greuthau angboten, fünf im Faudertal, vier im Littishart, 26 in der Wanne und 15 im Zwanzigjauchert. Esche und Eiche im Littishart gingen zum Angebotspreis weg. Zwei Lose im Faudertal blieben ohne Gebot. Leichte Steigerungen erzielte Buche in der Wanne und im Zwanzigjauchert.

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