Städte-Duell in Munderkingen

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 Nach dem Aus im Bezirkspokal gegen den Bezirksligisten Altheim hofft der VfL Munderkingen (gelb) nun in der Liga auf einen Erf
Nach dem Aus im Bezirkspokal gegen den Bezirksligisten Altheim hofft der VfL Munderkingen (gelb) nun in der Liga auf einen Erfolg gegen Schelklingen-Hausen. (Foto: SZ- aw)
Hans Aierstok

Nach mehrjähriger Pause treffen der VfL Munderkingen und der FV Schelklingen-Hausen am Sonntag, 7. Oktober, wieder aufeinander. Die Gäste haben in der laufenden Saison der Fußball-Kreisliga A eine längere Erfolgsserie hinter sich. Das SZ-Topspiel beginnt am Sonntag um 15 Uhr. Das Spitzenspiel des neunten Spieltags findet bereits am Freitag, 5. Oktober, statt, wenn der FC Schelklingen/Alb und die SG Öpfingen aufeinandertreffen.

SZ-Topspiel: VfL Munderkingen – FV Schelklingen-Hausen (Sonntag, 15 Uhr). - Der VfL Munderkingen ist in dieser Saison bisher nur schwer auszurechnen und hat auch zu Hause schon enttäuscht. Zuletzt hat er in Dürmentingen und auch das Bezirkspokal-Spiel gegen die SG Altheim verloren. Die Mannschaft von Trainer Hartmut Pohl hat aus ihren sieben Kreisliga-Spielen nur zehn Punkte geholt. Top-Torschütze ist Lukas Ottenbreit, der sieben der insgesamt zwölf Tore des VfL erzielte. Gegen den Tabellendritten soll ein Heimsieg eingefahren werden.

Der FV Schelklingen-Hausen hatte ein Hallo-Wach-Erlebnis: Seit dem 1:5 im Derby gegen den FC Schelklingen/Alb haben die Schelklinger alle Spiele gewonnen und sich auf den dritten Tabellenplatz hochgearbeitet. In den vergangenen zwei Jahren spielten die Ach-Städter in der Bezirksliga, ehe am Ende der Saison 2017/18 der Abstieg stand. Die Schelklinger haben vor der Saison zwar Boris Mack verloren, doch sind inzwischen andere an seine Stelle als Torschützen getreten. Trainer Jens Kannemann will mit seinem Team in Munderkingen bestehen.

FC Schelklingen/Alb – SG Öpfingen (Freitag, 18.30 Uhr). - In Justingen findet schon am heutigen Freitagabend ein Spitzenspiel Zweiter gegen Ersten statt. Beim Gastgeber ist inzwischen Ralf Lang in die Fußstapfen von Timo Rothenbacher getreten. Er war beim Sieg in Rißtissen gleich dreimal erfolgreich. Doch die SG Öpfingen steht zurecht auf Platz eins. Sie hat sechs ihrer bisher sieben Spiele gewonnen und nur einmal, beim 3:3 in Oberdischingen, Federn gelassen. Die Älbler gehen mit großem Ehrgeiz in dieses Spiel und wollen dem Spitzenreiter die erste Niederlage beibringen.

SG Griesingen – SV Dürmentingen (Sonntag, 15 Uhr). - Diese beiden Mannschaften sind punktgleich. Der Gastgeber muss schon seit Wochen auf Peter Gobs verzichten und hat dadurch an Gefährlichkeit im Angriff verloren. Die SG Griesingen hat bisher erst sechs Spiele ausgetragen und rechnet am Sonntag mit Punktezuwachs.

SV Ringingen – SV Oberdischingen (Sonntag, 15 Uhr). - Der SV Ringingen hat bisher einen guten Start in die Verbandsrunde hingelegt. Nach dem Sieg in Donaurieden spielen sie erneut gegen einen Nachbarn. Der Gast SV Oberdischingen ist sehr schwach gestartet. In acht Spielen gelang erst ein Sieg, doch beim 3:3 gegen die SG Öpfingen zeigte die Mannschaft, dass sie mehr kann, als ihr derzeitiger Tabellenplatz ausweist. Die seinerzeitige Ringinger Heimniederlage gegen Griesingen mahnt den Gastgeber zur Vorsicht.

SGM Ertingen/Binzwangen – TSV Rißtissen (Sonntag, 15 Uhr). - Beim Gastgeber lief es bisher nicht richtig rund. Sieben Punkte aus bisher acht Spielen ist weniger, als man erwartet hatte. Der TSV Rißtissen könnte im Falle eines Sieges seinen Gastgeber in der Tabelle überholen.

SGM Daugendorf/Zwiefalten – SF Kirchen (Sonntag, 15 Uhr). - Der Aufsteiger Daugendorf/Zwiefalten hat sich bisher sehr gut geschlagen und ist auch sehr heimstark. Das Team von Hans Peter Hertenberger rechnet auch am Sonntag mit drei Punkten. Doch die SF Kirchen haben bisher noch nicht enttäuscht und auch schon auswärts gepunktet. Diese Partie zwischen den Tabellennachbarn ist offen.

Türkgücü Ehingen – SV Betzenweiler (Sonntag, 15 Uhr). - Der so hoffnungsvoll in die Saison gegangene TSV Türkgücü ziert ohne bisherigen Sieg das Tabellenende. Obwohl der SV Betzenweiler bisher viele Wünsche offen ließ, kann er in diesem Spiel als Favorit gelten. Die Brüder Hasenkampf haben jedoch vor Saisonbeginn den Vorjahreszweiten aus Betzenweiler verlassen.

Spielfrei sind die SF Donaurieden.

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