Sparkassen-Cup: Empfang im Ehinger Rathaus

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Oberbürgermeister Alexander Baumann (links) begrüßte den sportlichen Leiter von Frisch Auf! Göppingen, Christian Schöne, im Ehin
Oberbürgermeister Alexander Baumann (links) begrüßte den sportlichen Leiter von Frisch Auf! Göppingen, Christian Schöne, im Ehinger Rathaus. Es wurden Geschenke ausgetauscht. (Foto: jon)

Die Stadt Ehingen hat am Morgen des zweiten Turniertags des Sparkassen-Cups die teilnehmenden Mannschaften, Schiedsrichter, Sponsoren und Organisatoren begrüßt. Oberbürgermeister Alexander Baumann hob einmal mehr die Bedeutung des internationalen Handballturniers in Ehingen hervor: „Der Sparkassen-Cup stärkt die zwischenmenschlichen Beziehungen über die Grenzen hinaus. Es ist der Grundgedanke der Sportstadt Ehingen, dass der Sport mitten in der Gesellschaft stattfindet.“

Eigentlich ist der traditionelle Empfang der Spieler, Schiedsrichter, Sponsoren und Organisatoren des internationalen Handballturniers am Sonntagmorgen im historischen Sitzungssaal des Rathauses immer ein harmonischer Termin. Da klopfen sich alle auf die Schulter: der Bürgermeister dankt den anwesenden Sponsoren und hebt die Wichtigkeit des Sports in den Mittelpunkt, die Organisatoren freuen sich, dass die Stadt ihre Arbeit würdigt, die Sportler lernen etwas mehr kennen, als nur die Längenfeldhalle und zu guter Letzt gibt es noch ein Gläschen Sekt und Schnittchen. Soweit, so normal.

In diesem Jahr schlugen die Organisatoren um den Präsidenten des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports (EVFH), Tobias Krohn, allerdings kritischere Töne gegenüber der Rathausspitze an. Nachdem Krohn sich in seiner Rede bei Sponsoren und Stadt bedankt hatte, bemängelte er die Kommunikation rund um die Verlegung der im Rahmen des Ehinger Filmfestivals stattfindenden karibischen Nacht. Diese wurde aufgrund des angekündigten Wetterberichts von Freitag auf Samstag verschoben (die SZ berichtete). Die Handballer verstehen diese Veranstaltung durchaus als Konkurrenz: „Wir finden es nicht gut, dass so etwas zugelassen wird, ohne uns zu informieren“, sagte Krohn. Er bemängelte nicht die reine Verschiebung des Termins, sondern vielmehr die Kommunikation im Zuge dessen: „Ich habe von der Verschiebung aus der Zeitung erfahren.“ Krohn wies im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ darauf hin, dass der Sicherheitsdienst und auch der Caterer für beide Veranstaltungen die gleichen gewesen seien, was zu Komplikationen hätte führen können. „Wenn was ist, dann muss man sich abstimmen. Es ist zwar von der Stadt nicht gewollt, aber es hat für uns so ausgesehen, als ob nicht alle den EVFH unterstützen“, kritisierte Krohn.

Letztlich stand aber doch der feierliche und traditionelle Charakter der Veranstaltung im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Alexander Baumann hob die sportliche Extraklasse des Turniers hervor: „Seitdem der EVFH das Turnier ausrichtet, hatten wir 64 Mannschaften aus 22 Nationen bei uns zu Gast. Durch die Gegebenheiten in der Längenfeldhalle besteht eine gewisse Nähe zu den Spieern. Es ist ein enger Kontakt dort zur europäischen Handballelite möglich“, sagte Baumann.

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