So heftig ist ein Aufprall auf einen Baum bei 50 Stundenkilometer

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 Eindrückliche Feuerwehrübung in Ehingen.
Eindrückliche Feuerwehrübung in Ehingen. (Foto: SZ- kö)

Den vielen Zuschauern haben sich die Nackenhaare gesträubt, als sie bei der Hauptübung der Ehinger Feuerwehr die ungeheure Wucht eines Aufpralls von einem Fahrzeug bei 50 Stundenkilometer auf einen Baum sahen. Niemand mochte sich vorstellen, was den Menschen passiert wäre, wenn in diesen Fahrzeugen jemand gesessen hätte.

Für die Feuerwehrleute ist so ein Aufprall fast etwas Alltägliches, das sie bewältigen müssen. Das Szenario auf dem Viehmarkt waren zwei Schrottfahrzeuge, aus denen der Betriebsstoff entfernt war. Mit der Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometer, mit der ein Auto auf einen Baum treffen würde, wurde das erste Fahrzeug von einem Kran herabgelassen und prallte mit der Vorderfront auf einen liegenden Baumstamm auf. Welche ungeheuren Kräfte dabei auf das Fahrzeug und seine Insassen wirken, konnten sich die vielen Zuschauer bei der Übung lebhaft vorstellen.

Einsatzleiter bei der Übung war Andreas Leicht, aufgefahren hatte die Feuerwehr ihr LF 20, die AB Gefahrguteinsatzgeräte, das HLF 20 mit 10000 Liter Wasser und das TLF 4000 mit 4500 Liter Löschwasser. Nach der Übung hatten die Zuschauer Gelegenheit, sich die Ausrüstung der Feuerwehr aus der Nähe zu betrachten. Vorbereitet hatte die Übung Matthias Waidmann, moderiert wurde sie von Christian Gräter.

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