SG Öpfingen bricht den Bann

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Die SG Öpfingen (blaum, am Ball) konnte in Ingstetten einen knappen Sieg einahren.
Die SG Öpfingen (blaum, am Ball) konnte in Ingstetten einen knappen Sieg einahren. (Foto: SZ- mas)
Schwäbische Zeitung
Hans Aierstok

Die SG Öpfingen hat am Sonntag nach längerer Zeit einmal wieder gegen den FC Schelklingen/Alb gewonnen. Der knappe Sieg war durchaus verdient.

SZ-Topspiel: FC Schelklingen/Alb - SG Öpfingen 1:2 (1:1). - Tore: 0:1 Eigentor (15.), 1:1 Felix Stoß (43.), 1:2 Tobias Schüle (64.). - Zunächst tasteten sich die Mannschaften ab, ohne dass sich eine Torchance entwickeln konnte. Man merkte, dass sich beide Mannschaften nach der langen Winterpause erst einmal wieder an das Spielsystem und die Punkterunde gewöhnen mussten. Die erste gefährliche Situation vor dem Öpfinger Tor ergab schon das 1:0: Es war ein Eigentor, per Kopfball aus einem Gedränge heraus erzielt. Nun übernahmen die Öpfinger Gäste immer mehr die Initiative. In der 25. Minute schien der Ausgleich möglich, doch, wie noch öfters im Laufe des Spiels, konnte der FC-Torhüter die Gefahr beseitigen. Der FC Alb konnte hoffen, die knappe Führung in die Pause zu retten, doch in der 43. Minute erzielte Felix Stoß aus dem Gedränge das 1:1. Dieses Ergebnis war für die Gäste zu diesem Zeitpunkt verdient.

Nach der Halbzeitpause kamen die Öpfinger mit neuem Elan auf das Spielfeld. Jetzt hatte der einheimische Torhüter mehr Arbeit, als ihm recht sein konnte. Glück und Geschick verhinderten zunächst einen Rückstand des Gastgebers. Ein gefährlicher Freistoß brachte für die Gäste ebenfalls nichts ein. Die Öpfinger Überlegenheit wurde in der 64. Minute durch das 1:2 von Tobias Schüle belohnt. Einen Schuss von Manuel Hospach faustete danach der FC-Torhüter zur Ecke. In der 75. Minute konnte SG-Torhüter Lehmann bei einem scharfen Schuss sein Können unter Beweis stellen.

FC-Trainer Wilfried Staiger versuchte alles und wechselte in der 80. Minute gleich drei Spieler aus. Auch Timo Rothenbacher musste wegen einer blutenden Nase aus dem Spiel. Mit den neuen Spielern wollte der FC Alb wenigstens noch ein Unentschieden retten, doch Lehmann verhinderte dies mit einer Parade. Gästetrainer Felix Gralla wechselte sich noch kurz vor Spielende ein.

FC-Trainer Wilfried Staiger bezeichnete den Öpfinger Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit als verdient: „Wir hatten nach der Pause keine klare Torchance.“ - Reserven sind ausgefallen.

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