Seniorennachmittag bekommt einen frischen Anstrich

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Seit mehr als 40 Jahren gibt es den Nachmittag der CDU für die ältere Generation, in diesem Jahr hat er einen frischen Anstrich bekommen. Man hat von der Lindenhalle ins Hotel Adler gewechselt, weil die Entfernung von der Bühne zu den Gästen dort zu groß und die Halle für die schrumpfende Zahl der Besucher überdimensioniert war, hat frühere Programmpunkte weggelassen und neue aufgenommen.

Es heißt auch jetzt nicht mehr Seniorennachmittag, sondern eingeladen wurde die Generation 60plus, weil Senior vielen zu altbacken klingt. „Der Saal sieht besser aus, als ich befürchtet hatte“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende Manfred Nothacker angesichts der rund 70 Besucher und des schönen Wetters draußen. Darunter waren treue Gäste wie der Staatssekretär a.D. Ventur Schöttle, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Heinz Wiese und der frühere Landrat Heinz Seiffert sowie etliche CDU-Stadträte. Den leckeren gespendeten Kuchen holten sich die Gäste selbst vom Büffet oder wurden, wenn erforderlich, bedient. Der Narrensamen der Ehinger Narrenzunft Spritzenmuck machte mit seinen Tänzen den Besuchern die größte Freude. In lauter süße kleine Bonbons hatten sich die Hexenkinder verwandelt und tanzte zu „Lollipop“.

Eine leckere Suppe kochten die Muckenspritzerkinder. Die Dämonenkids hatten sich zu einer Räuberbande zusammengeschlossen, mussten zwar eine Weile auf ihren Auftritt warten, weil die Technik nicht so wollte, wie es hätte sein müssen, umso begeisterter tanzten sie um ihr Feuer.

Pfarrerin Margot Lenz hatte ihr Grußwort unter das Thema Freiheit gestellt und einen weiten Bogen gespannt. Sie sprach von der Freiheit der Christen aus Schuld und Tod zu Ostern, von freier Berufswahl, von der Befreiung von Schmerzen durch Ärzte und Medikamente, von der Freiheit einer jungen Afrikanerin von Vater und Ehemann durch Schulbildung.

An besondere Momente der Freiheit, als der damalige Außenminister Genscher den DDR-Flüchtlingen in der Prager Botschaft die Ausreise ankündigte, erinnerte sie. Sie sprach von der Freiheit aus dem Glauben heraus, wie Luther sie gesehen hat. Oberbürgermeister Alexander Baumann, der zusammen mit seinem Kollegen Sebastian Wolf gekommen war, sagte in seinem Grußwort „es ist schön, dass es diese Veranstaltung gibt, egal wie sie heißt“. Der OB betonte, was in seiner Stadt für Senioren im Bereich Gesundheit, Versorgung sowohl mit Geschäften wie auch mit Pflegeeinrichtungen und dem von Senioren gewünschten Wohnen in der Innenstadt getan wird. Besonders wies Baumann auf den neu ins Leben gerufenen Seniorentreff am 24. April in der Oberschaffnei hin. „Wir haben die Senioren gut im Blick“, versprach er der Generation 60plus. Der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel betonte, dass es ein Lebensglück sei, in dieser Region und dieser Stadt in Wohlstand leben zu können.

Urschwäbisches zum Lachen gab es von den beiden „fleggarätscha“ aus Sonnenbühl, Sigrun Albrecht und Edith Wanderer. Mit dem gemeinsamen Singen mit Monika Bode klang der Nachmittag für die Generation 60plus aus.

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