Seniorenkreisverband der CDU stellt sich neu auf

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Die Seniorenunion Alb-Donau/Ulm hat sich neu aufgestellt.
Die Seniorenunion Alb-Donau/Ulm hat sich neu aufgestellt. (Foto: SZ- kö)

Alle zwei Jahre trifft sich der CDU-Kreisverband Alb-Donau/Ulm der Senioren zur Mitgliederversammlung. Diesmal musste der komplette Vorstand neu gewählt werden. Lediglich der bisherige Vorsitzende Thomas Schweizer blieb im Amt, ein weiterer Kandidat hatte sich nicht aufstellen lassen. Seine Stellvertreter sind Heinz Seiffert und Waldemar Brauchle.

Das Amt des Schriftführers in Personalunion mit dem des Pressesprechers übernimmt Gerhard Moll. Schwierig war es, Kandidaten als Beisitzer zu finden. Bereit erklärt und gewählt wurden Christian Boué, Hedwig Betz, Bertram Holz, Margit Koch, Edwin Maucher, Rüdiger Rombach, Erika Ruß, Heinrich Zogalla und Hermann Branz.

Zu Delegierten zum Landestag wurden Thomas Schweizer, Gerhard Moll und Erika Ruß gewählt, bei der Bundestagung vertreten Thomas Schweizer und Heinz Seiffert die Interessen der CDU-Senioren.

Als geplante Themen der Seniorenunion bezeichnete Schweizer ein Gespräch mit der Polizei über Verbrechen begangen an Senioren, Informationen über die Pflegesituation und über altersgerechtes Wohnen.

Bürgermeister Sebastian Wolf sprach in seinem Referat von 27 Prozent Senioren in Ehingen und 39 Prozent Senioren im Jahr 2035 in Baden-Württemberg. „Den Senior an sich gibt es gar nicht, manche fahren mit dem E-Bike 100 Kilometer durch den Wald, andere sind hochbetagt“, meinte Wolf. Er sprach auch von Potentialen, die Senioren haben, um sich in die Gesellschaft einzubringen in Vereinen, in Ehingen in der Lokalen Agenda bei „Alt hilft Jung“.

Diese Möglichkeiten möchte der Sozialbürgermeister weiter ausbauen und plant ein Rucksackprojekt, in den Menschen bei Eintritt ins Seniorenalter hineinpacken, was sie tun könnten.

Wolf sprach auch von dem Seniorentreff Silbergrau, dem Mittagstisch am Wenzelstein, über Quartierarbeit auf Senioren bezogen im Allgemeinen. In seinem Grußwort hatte der CDU-Generalsekretär Manuel Hagel über politisch bewegte Zeiten gesprochen, die für eine Volkspartei eine gravierende Herausforderung sind. „Es gibt keine absoluten Antworten für Ökologie und Ökonomie. Wir erwarten für 2020/21 eine Rezession, da erhebt sich dann nicht mehr die Frage, wer bekommt wie viel“, warnte Hagel.

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