Seit 40 Jahren steht er an der Linie

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 Wilfried Staiger ist seit 40 Jahren Fußballtrainer.
Wilfried Staiger ist seit 40 Jahren Fußballtrainer. (Foto: Archiv Rahn)
Hans Aierstok

In der Saison 1978/79 hat er als Spielertrainer bei der SG Altheim begonnen. Zur Zeit ist er in der dritten Saison Trainer des FC Schelklingen/Alb. Wilfried Staiger schaut auf eine lückenlose Tätigkeit als Fußballtrainer zurück.

Er ist nach dieser langen Karriere immer noch begeistert von seiner Tätigkeit. „Diese Arbeit hat mich fit gehalten“, sagt der 67-Jährige, der nach seinen eigenen Worten viel Spaß hat, mit jungen Leuten umzugehen. Zu vielen ehemaligen Vereinen hat er heute noch freundschaftliche Kontakte: „Einige rufen mich heute noch zum Geburtstag an“, so Wilfried Staiger.

Jeder Verein sei anders, und er habe überall etwas dazugelernt, sagt Wilfried Staiger nach 40 Jahren. Aktuell lobt er den FC Schelklingen/Alb, wo es einen tollen Zusammenhalt gebe. Er hat dort für die kommende Saison erneut zugesagt. Natürlich gab es in den zurückliegenden vier Jahrzehnten nicht nur Erfolge. Dass er jedoch den BSV Ennahofen seinerzeit als Meister der Kreisliga B für zwei Jahre in die Kreisliga A gebracht hatte, hat er nicht vergessen. Umso mehr bedauert er, dass sich der Verein inzwischen vom aktiven Fußball verabschiedet hat.

Bereits während seiner ersten Trainertätigkeit bei der SG Altheim hat er 1980 die B-Lizenz erworben: „Ich war dort Spielertrainer und wir wurden damals Vizemeister.“ Dann ging er zum Bezirksligisten Rot bei Laupheim, mit dem er Bezirkspokalsieger wurde. Berghülen, Ringingen und Ersingen waren die nächsten Vereine in der langen Reihe. Doch es wollte nicht überall klappen und dreimal wirkte er in Ersingen, Blaubeuren und bei Türkgücü Ehingen nur jeweils ein halbes Jahr. Nach drei Jahren in Gögglingen führte Wilfried Staiger den damaligen TSV Schmiechen zur Meisterschaft in der Kreisliga B und Vizemeisterschaft in der Kreisliga A. Weitere Stationen waren der KSC Ehingen und die SG Dettingen. Dann ging es in die Bezirke Riss und Alb, wo er die A-Liga-Vereine Ringschnait und Pfronstetten betreute. Dann war er drei Jahre in Machtolsheim (Bezirk Donau/Iller). Den SV Niederhofen und den SV Granheim hat er jeweils mehrere Jahre betreut. Auch bei den Frauen des FC Blautal war er zweieinhalb Jahre Trainer, und als die Munderkinger Frauen kurzzeitig verwaist waren, hat er nebenbei auch beim VfL ausgeholfen.

Die Begeisterung, mit der Wilfried Staiger seine langjährige Trainer-Tätigkeit schildert, beweist, wie sehr er diese Arbeit liebt. „Die Arbeit mit jungen Fußballern hat mich geprägt“, sagt der 67-Jährige. Beim Treffen in Ruit sei er der Alterspräsident, aber er denkt sicher noch nicht ans Aufhören. In seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit seinen Enkeln.

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