Schlecker: 140 Mitarbeiter wechseln ins Zentrallager

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Das Schlecker-Lager in Ehingen-Berg soll gestärkt werden, so ein Unternehmenssprecher.
Das Schlecker-Lager in Ehingen-Berg soll gestärkt werden, so ein Unternehmenssprecher. (Foto: Schick)
Schwäbische Zeitung
Klaus Wieschemeyer
Redakteur
Stefan Nothacker

Es regnet, kalter Wind weht. Am Himmel ist weit und breit keine Sonne zu sehen. Orkantief Joachim schaut in Berg vorbei. Passend zum Wetter scheint auch die Stimmung im Schlecker-Zentrallager zu sein. Immer wieder passieren Lastwagen die Pforte. Außer dem Brummen der Motoren ist nichts zu hören.

Es herrscht angespannte Stille. An diesem Freitagmorgen unterrichten der neue Logistikdirektor Markus Wagener und der neue Personaldirektor Alexander Boldt in einem Pausenraum auf dem Gelände die Mitarbeiter über die Schließung des Lagers 1 in Berg. Und beruhigen, „die anfangs nervöse Stimmung“, wie sie Schlecker-Sprecher Frederic Bollhorst beschreibt. Denn alle 140 Mitarbeiter sollen nach der Schließung zum 1.März bei Schlecker bleiben und im benachbarten Zentrallager Arbeit finden, so Boldt und Wagener.

Ehingen „Dreh- und Angelpunkt“

Und mehr noch, sagt Bollhorst nach dem Termin: Die Mitarbeiter würden auch genug Arbeit finden, denn durch die Straffung der Logistik solle das Zentrallager in Berg noch wichtiger werden – „dort ist Mehrbedarf vorhanden. Ehingen ist Dreh- und Angelpunkt“, sagt der Sprecher. Das meint auch der seit Oktober amtierende neue Logistikdirektor Markus Wagener: „Die stärkere Fokussierung auf das Zentrallager ist für uns ein wichtiger Baustein, unsere Logistiksysteme künftig noch effizienter steuern zu können“, sagt er. Das bisherige Regionallager soll vom Ladenbau genutzt werden. Auch die Flotte der Lastwagen, die für Schlecker fahren, solle „maximal marginal“ schrumpfen.

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