Schadensbegrenzung im Baden-Württemberg-Pokal

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Schwäbische Zeitung

Ersatzgeschwächt haben die Prellballer des TSV Rißtissen im Baden-Württemberg-Pokalwettbewerb Schadensbegrenzung betreiben müssen. Beide Männer 40-Mannschaften aus Rißtissen hatten krankheits- und verletzungsbedingt mehrere Ausfälle zu verkraften und waren in Notbesetzung angetreten. Der TSV I kam über Rang neun nicht hinaus, die „Zweite“ belegte Rang 16.

Der letzte Spieltag für die Prellballer aus Rißtissen fand in Offenburg statt, wo zusammen mit den Mannschaften aus Baden der Baden-Württemberg-Pokal ausgespielt wurde. In Gruppe A gesetzt, hatten bei der „Ersten“ des TSV Rißtissen die Stammspieler Anton Ganser und Ralph Kappe passen müssen, Influenza und Verletzungspech hatten nachhaltig zugeschlagen. Freundlicherweise wurden Harald Hofmann und Martin Wurm unbürokratisch durch einen Spieler aus Wuchzenhofen unterstützt und konnten so wenigstens antreten und spielen.

Ein Sieg in der Gruppenphase

Erwartungsgemäß war das gewohnte Niveau nicht zu erreichen. In der Gruppenphase gingen die Spiele gegen Kehlen M40 (20:29), Oberschopfheim M30 (22:29), Huchenfeld BL (23:33) und Ludwigshafen M60 (24:25) verloren. Lediglich das Spiel gegen Edingen F30 entschied das Team des TSV I knapp für sich (21:20). Im Kreuzspiel gegen Zell-Weierbach MI sah es lange danach aus, als könnte Rißtissen auch dieses das Spiel gewinnen. Am Ende führten jedoch unglückliche Fehler zu einer Niederlage (21:25). Im Spiel um Platz neun traf Rißtissen auf Herdern mJ. Trotz kräftiger Unterstützung des Schiedsrichters für das badische Team sicherte sich die Mannschaft aus Rißtissen den Sieg (26:23) und belegte somit den neunten Tabellenplatz.

Für „Süddeutsche“ abgesagt

Die Mannschaft hatte sich bereits zur Teilnahme an den süddeutschen Seniorenmeisterschaften qualifiziert. Durch den Ausfall der beiden Stammspieler musste sie aber die Teilnahme für das Turnier am kommenden Samstag absagen.

Bei der zweiten Mannschaft des TSV Rißtissen, in Gruppe D gesetzt, fehlten in Offenburg die Stammspieler Thomas Kissmann und Stephan Wurm. Florian Leuther und Christian Mast sprangen in die Presche und unterstützten Roland Birk und Volker Rathgeb. In den Gruppenspielen ging lediglich das Auftaktspiel gegen Waiblingen M50 verloren (21:30). Die weiteren Begegnungen gegen Offenburg FZ (29:27), Freiburg St. Georgen wJ (29:25) und Schachen FZ (24:22) entschied die TSV-Mannschaft jeweils für sich.

Das Kreuzspiel gegen Edingen M40 ging dann deutlich mit 15:32 verloren. Auch das Spiel um Platz 15 gegen Waiblingen M50 musste das Team erwartungsgemäß deutlich abgeben (24:34). Der erreichte 16. Tabellenplatz ist angesichts der Begleitumstände dennoch ein achtbarer Erfolg für die Mannschaft.

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