Schüler malen ihre Gedanken zum Hospiz

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Die Schüler mit ihren Gedanken zum Hospiz.
Die Schüler mit ihren Gedanken zum Hospiz. (Foto: SZ- kö)

Ihre Gedanken zum Thema Hospiz, Sterben, Tod, Trauer und das, was nach dem Tod kommt, haben Schüler der Realschule Ehingen zusammen mit ihren Lehrern Ursula Ramin-Gantert und auf Bildern und im Text festgehalten.

„Der Unterricht über das Hospiz war überkonfessionell. Ich habe wunderbare Jugendliche erlebt“, sagte Religionslehrer Tobias Schwalbe. Ursula Ramin-Gantert hatte die Idee beim Tag der offenen Tür im Hospiz im vergangenen Sommer. Auch Diakon Roland Gaschler hat mit den Schülern über das Thema Sterben und was danach kommt gesprochen.

„Ein offenes Gespräch über das Sterben mit den Jugendlichen war tief berührend. Die Trauer von jungen Erwachsenen bei einem Todesfall fällt meist unter den Tisch. Ich will im Herbst einen Kurs anbieten um über Trauer mit dem digitalen Bild auszudrücken“, sagte Diakon Gaschler. 47 Schüler haben ihre Gedanken zum Thema Hospiz gemalt und aufgeschrieben, 34 Bilder hat die Kunstlehrerin ausgewählt und drucken lassen. Das Geld für den Druck spendeten die Ehinger Banken und der Lions Club. Die Vernissage der Ausstellung ist am Freitag in St. Martinus in Kirchbierlingen um 18.30 Uhr. Ein Projektorchester des staatlichen Schulamtes Biberach spielt, Lisa Meyer und Michael Locher werden singen. Stadtpfarrer Gehrig wird einleitende Worte sprechen, der Chor „fEinklang“ aus Kirchbierlingen wird singen. Es gibt eine Einführung in die Ausstellung von der Realschule. Es besteht die Möglichkeit, das ehemalige Pfarrhaus zu besichtigen.

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