Ortstermin soll letzte Fragen zur Amselweg-Sanierung in Öpfingen klären

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Der Bagger soll kommen. Die Öpfinger Verwaltung plant die Sanierung des Amselwegs noch in diesem Jahr.
Der Bagger soll kommen. Die Öpfinger Verwaltung plant die Sanierung des Amselwegs noch in diesem Jahr. (Foto: Archiv- sz)
Schwäbische Zeitung

Seit rund drei Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Öpfingen mit der Sanierung des Amselwegs. Abwasserkanal, Breitbandausbau und die generelle Umgestaltung der Straße verzögerten das Projekt. Bis Anfang 2019 soll die Sanierung jetzt umgesetzt werden. Bei einem Ortstermin mit dem Gemeinderat und dem betreuenden Ingenieurbüro Funk sollen letzte Fragen geklärt werden. Bereits jetzt wurde jedoch die grobe Bauplanung in Auftrag gegeben, sodass diese in einer der kommenden Sitzungen beraten werden kann.

Das Sanierungsprojekt sieht vor, den Amselweg von der Fürst-Albert-Straße bis zum Grundstück der Hausnummer 9 zu erneuern. Unter die Arbeiten fallen die Fahrbahn sowie die Gehwege, die Straßenbeleuchtung, die Wasserleitungen und der Glasfaserausbau mit Leerrohren (FTTB). Die Kosten dafür belaufen sich laut einer ersten Kostenschätzung auf rund 210 000 Euro und sind im Haushaltsplan eingestellt. „Vor zwei Jahren haben wir den Kanalbefahren lassen und er ist in einem guten Zustand“, informierte Bürgermeister Andreas Braun die Ratsmitglieder. Zudem sei, sollten sich in den kommenden Jahrzehnten Schäden bemerkbar machen, eine Reparatur im Inliner-Verfahren möglich (Straße muss nicht aufgerissen werden). Zudem schlägt die Verwaltung vor, vier bis sechs Stellplätze zu bauen. „Ich rege mal an, dass wir uns auch über den restlichen Amselweg Gedanken machen und eine Art Grundsatzentscheidung treffen. Besonders was die Hochborde und schmalen Gehwege angeht, ist es fraglich ob wir das wirklich so wieder herstellen sollen“, sagte Andreas Braun. Zudem wolle er die Anwohner, besonders Eltern, befragen, ob die Gemeinde eine Sanierung des Spielplatzes ins Auge fassen soll.

Wenn auch über die schlecht dimensionierten Gehwege schnell Einigkeit im Rat herrschte, so gab es was es die Parkplätze anging doch verschiedene Meinungen im Rat. Während ein Teil sich deutlich gegen öffentliche Parkplätze im Amselweg aussprach, sah ein anderer Teil die Überlegung als sinnvoll an. Deswegen soll nun ein Ortstermin mit dem Ingenieurbüro noch vor der Märzsitzung Klarheit bringen.

Die Ausschreibung soll dann schnellst möglich vom Ingenieurbüro Funk ausgearbeitet und auf den Weg gebracht werden sobald gute Lösungen für alle strittigen Themen gefunden sind. Um ein möglichst wirtschaftliches Angebot zu bekommen, möchte die Verwaltung den Umsetzungszeitraum flexibel gestalten. Die Fertigstellung soll aber bis zum Frühjahr 2019 sein.

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