Ortschaftsrat möchte seinen Beitrag für Zukunftsentwicklung leisten

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Michael Reiser macht die Willkommensbroschüre fertig.
Michael Reiser macht die Willkommensbroschüre fertig. (Foto: SZ-oto: Kurt Efinger)
Kurt Efinger

Auf Interesse ist im Granheimer Ortschaftsrat die vom Dächinger Ortsvorsteher Alfons Köhler angeregte Bewerbung der Ehinger Albteilorte für den Europäischen Dorferneuerungspreis 2020 gestoßen. Peter Missel trug am Freitag Ergebnisse einer gemeinsamen Besprechung vor.

Vom Versuch, gemeinsam etwas zu bewegen, sprach Ortsvorsteher Franz Denzel das Thema an. Alfons Köhler hatte Ortsvorstehern und Ortschaftsräten ein Wettbewerbsangebot der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung & Dorferneuerung unterbreitet. Die 1988 gegründete Organisation versteht sich als Zusammenschluss von Regierungsvertretern, Wissenschaftlern, Dorferneuerungsexperten, Kommunalpolitikern und Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen. Seit 2007 ist die ARGE ein eingetragener Verein mit Sitz in St. Pölten unter dem Vorsitz des früheren niederösterreichischen Landeshauptmanns Erwin Pröll. Sie hat den Europäischen Dorferneuerungspreis 2020 unter dem Motto „Lokale Antworten auf globale Herausforderungen“ ausgelobt. Dabei können Dorfbewohner zeigen, welche Themen sie vor Ort bewegen und was die Entwicklung und das Zusammenleben in ihrem Dorf auszeichnet.

Ideen dazu sollen in Granheim im Rahmen eines Workshops am Mittwoch 20. November, 19.30 Uhr, im Jugendhaus eingebracht werden. Einen Tag später werden die Vorstellungen der sechs Ortschaften in Dächingen zusammengetragen.

„Die Willkommensmappe für neu zugezogene Mitbürger ist fertig“, teilte Ortsvorsteher Franz Renner mit. Ortschaftsrat Michael Reiser erklärte sich zur Endgestaltung der von der früheren Ortschaftsrätin Gisela Holder angeregten und ausgearbeiteten Broschüre bereit. In einer ersten Auflage sollen 20 Exemplare ausgefertigt werden.

Für eine Wohnung im gemeindeeigenen Wohnhaus an der Durchgangsstraße habe sich eine Familie interessiert, gab der Ortsvorsteher bekannt. Mit der Stadtverwaltung beabsichtigt er abzuklären, wie Schwierigkeiten mit der Müllabfuhr im Roßwang ausgeräumt werden können. Eventuell könnte die Versetzung eines Straßenverkehrsschilds Abhilfe bringen. Den Verursacher der Beschädigung eines Feldwegs hat die Ortsverwaltung ermittelt. Ortsvorsteher Denzel stellte ihm anheim, den Schaden selbst auszubessern oder eine von der Verwaltung veranlasste Ausbesserung zu bezahlen. Mit der im Herbst fälligen Bedarfsplanierung von Feldwegen wurde die Firma Blum in Ittenhausen beauftragt.

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