Moritz Fetscher mit einer Reihe guter Ergebnisse

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Der Nachwuchs-Skirennläufer Moritz Fetscher von der Skizunft Ehingen hat in der zurückliegenden Saison etliche gute Ergebnisse
Der Nachwuchs-Skirennläufer Moritz Fetscher von der Skizunft Ehingen hat in der zurückliegenden Saison etliche gute Ergebnisse erzielt. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der seit Jahrzehnten erfolgreichste alpine Skirennläufer des Skibezirks Alb-Donau bei den Schülern, der in seinem letzten Schülerjahr 2015 am Sudelfeld den deutschen Meistertitel im Riesenslalom gewann, hat sich inzwischen bei den Aktiven sehr gut entwickelt. Nach Ende seiner Schülerzeit war Moritz Fetscher auf Anraten des Deutschen Skiverbands ins Skiinternat nach Oberstdorf gewechselt, das er in diesem Jahr aus Altersgründen jedoch verlassen musste und eine Wohnung in dem bekannten Wintersportort bezog. Mittlerweile gehört der kürzlich 19 Jahre alt gewordene Fetscher der Leistungsgruppe II a des Deutschen Skiverbands an und ist trotz seines für einen alpinen Skirennläufer noch jungen Alters auf dem Sprung nach ganz oben.

Die Saison 2017/2018 hatte für den Läufer der Skizunft Ehingen, der sich derzeit auf sein Abitur vorbereitet, bereits im Mai 2017 mit intensivem Konditionstraining begonnen, das dann bis Anfang September fortgesetzt wurde. Bereits im September ging es zusammen mit seiner Trainingsgruppe zum ersten 16-tägigen Schneelehrgang nach Saas-Fee in der Schweiz. Seit diesem Zeitpunkt stand regelmäßiges wöchentliches Training auf dem Programm des hoffnungsvollen Talents, das auch vom Deutschen Skiverband unterstützt und gefördert wird. In Verbindung mit seinem ersten Riesenslalomrennen absolvierte Fetscher Anfang Januar ein zweiwöchiges Trainingslager in Schweden, in dem er mit sehr guten Trainingszeiten zu überzeugen wusste.

Doch gelang es Fetscher nicht immer, die im Training gezeigten Leistungen auch auf die Rennen zu übertragen. Er selbst war mit seiner Saison nicht vollständig zufrieden, hatte er doch etwas höhere Erwartungen. Dennoch standen gute Ergebnisse zu Buche und dies trotz der für einen jungen Rennläufer üblichen noch sehr hohen Startnummern. So gewann er den Slalom beim gut besetzten NJR (National Junior Race) in Lenggries. In Hochfügen beim FIS Riesenslalom belegte er Rang zwei. Beim CIT FIS Rennen auf der schweren Strecke am ATA in Oberjoch überraschte der Ehinger mit dem dritten Platz im Riesenslalom. Beim Nationencup am Sudelfeld gab es bei großer internationaler Konkurrenz Rang elf.

Sein wohl bestes Ergebnis erzielte Moritz Fetscher beim letzten Rennen der Saison Anfang April bei den deutschen Aktivenmeisterschaften im Riesenslalom, als er mit Rang sechs nur etwas mehr als eine Sekunde hinter dem weltcuperfahrenen deutschen Meister Fritz Dopfer ins Ziel kam.

Vorläufer beim Frauen-Weltcup

Als seine Höhepunkte der Saison bezeichnet Fetscher eben diesen Erfolg bei den deutschen Meisterschaften am Oberjoch sowie den Weltcup der Frauen in Ofterschwang, bei dem er als Vorläufer die Spuren für die späteren Asse bei den Frauen in den Schnee zog.

Gespannt darf man auf die weitere Entwicklung des Talents aus Ehingen sein, dessen Entdecker, der ehemalige Schülersportwart und Stützpunktleiter des Schwäbischen Skiverbands, Bernd Zörlein, überzeugt ist, dass er den Sprung in den Weltcup schaffen wird.

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