Leonies Traumreise begeistert Schüler

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Die Traumreise der Leonie hat für Begeisterung gesorgt.
Die Traumreise der Leonie hat für Begeisterung gesorgt. (Foto: SZ- kö)

Extra eine Vorstellung für die Schüler der Ehinger Schulen hat die Jugendkapelle der Stadtkapelle Ehingen von „Leonies Traumreise“ unter der Leitung von Volker Frank gegeben. Schon bei der ersten Aufführung im Rahmen des Mutttertagskonzertes waren sich alle einig: „Leonies Traumreise“ war viel zu schön, um sie nur einmal zu zeigen.

Was das Theaterklingeln nicht fertigbrachte, klappte mit den ersten Tönen von Leonies Wecker auf Anhieb: alle Kinder in der Lindenhalle wurden mucksmäuschenstill. Der Brandenburger Marsch ertönte, Leonie erzählte ihrer Mutter, wie gern sie einmal in die weite Welt reisen und fremde Länder kennenlernen würde, doch den Eltern fehlt das Geld. Leonies Fernweh war so groß, dass sie mit dem Sandmännchen einen Deal machte, sie darf sich in die Länder ihrer Wahl träumen, muss aber beim Weckerläuten wieder daheim sein. Der Teddy wurde in den Rucksack gestopft, die anderen Kuscheltiere zum Abschied gestreichelt, Leonies Traumreise konnte beginnen, Havanna war die erste Station, die Musiker setzten sich einen Strohhut auf und spielten „Guantamara“. Irland war das nächste Ziel, kleine irische Bäcker kamen auf die Bühne, warfen Wecken wie sonst der Pfannenmate in die jubelnde Schülerschar, für alle Kinder ein Riesenspaß, während die jungen Musiker „Irish Bakery“ spielten. Passend zu Leonies Reiseziel erschienen immer wieder die schönsten Bilder des Gastlandes auf einer Leinwand, so auch von Armenien, „Armenian Rhapsody“ von Johnny Vinson erklang dazu.

Die Azteken in Mexiko mochten Leonie überhaupt nicht, sie sollte aufs Feuer, die Häuptlingstochter warnte das Mädchen zur Musik von Jay Bococks „Aztekisches Feuer“. „Kuba ist meine Lieblingsstadt, weil die Menschen so fröhlich sind,“ erklärte Leonie, doch sie habe auch Heimweh, davon sollte sie ein Mambo ablenken. Nach China wollte Leonie auch noch, kam doch ihre Banknachbarin in der Schule von dort. „Asian Folk Rhapsody“ von Richard L.Saucedo erklang. Dort rüstete sich Leonie auch mit warmen Kleidern für ihr letztes Reiseziel, die Arktis aus. „Arctic Fire“ von Robert Buckley spielte die Jugendkapelle passend dazu. Und dann war es Zeit für Leonie, wieder nach Hause zurückzukehren um ihren Teil des Deals mit dem Sandmann nun zu erfüllen, der Wecker klingelte erbarmungslos. Stürmischen Beifall gab es für Ira Rieger, die die Leonie gespielt hatte, alle jungen Musiker mit Volker Frank und Sophie Seidel, die die Idee zu Leonies Traumreise hatte. Eine Zugabe musste sein.

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