Lage zum Hochwasser: Pegel der Donau steigt merkbar an

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 Im Alb-Donau-Kreis mussten bisher keine vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.
Im Alb-Donau-Kreis mussten bisher keine vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. (Foto: dpa / Thomas Frey)
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Nach Niederschlägen in den vergangenen Tagen und der Schneeschmelze im Süden des Landes ist der Pegel der Donau an der Messstelle Berg im Lauf der Woche merkbar angestiegen: Während das Wasser zu Wochenbeginn noch durchschnittlich bei 1,44 Metern stand, kletterte der Wert bereits am Mittwoch über 2 Meter.

Die Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg prognostiziert, dass am Donnerstagmorgen die Marke des zweijährigen Hochwassers (2,39 Meter) kurzzeitig geknackt werden wird. „Der Anstieg ist zwar deutlich sichtbar, aber für diese Jahreszeit in dieser Ausprägung nichts Besonderes“, gibt Helmut Reichelt, Fachdienstleiter Umwelt- und Arbeitsschutz im Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Entwarnung.

Die „Welle“ bahne sich eben nun ihren Weg Richtung Ulm. An der Messstelle Hundersingen flussaufwärts habe sich die Lage nach ebenfalls deutlichem Anstieg relativ schnell wieder entspannt. Der Experte betont, dass dies entsprechend auch in Ehingen der Fall sein werde.

Dass aktuell mit keinem gefährlichen Hochwasser in der Region Ehingen zu rechnen ist, habe auch damit zu tun, dass es beispielsweise im Allgäu unterhalb von 1000 Metern praktisch keinen Schnee gebe, entsprechend gering falle daher der Einfluss der Schneeschmelze aus.

Im Alb-Donau-Kreis bestätigt er auf Anfrage, mussten bisher auch keine vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

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