Längenfeldschule wirbt um neue Schüler

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Viel zu entdecken gab es für die Schüler in der Ehinger Längenfeldschule.
Viel zu entdecken gab es für die Schüler in der Ehinger Längenfeldschule. (Foto: SZ- kö)

Die Längenfeld-Gemeinschaftsschule will zweizügig bleiben, mit einem Tag der offenen Tür hat sie um Viertklässler, für die ein Schulwechsel ansteht, geworben.

In der Mensa erläuterte Rektor Max Weber den Eltern der Kinder das Besondere der Gemeinschaftsschule, für die Kinder tat das Lehrer Rainer Fischer. „Lerngruppenleiter bedeutet so viel wie Klassenlehrer“, sagte er den Kindern vorweg, und dass auf die Gemeinschaftsschule jeder kommen kann, egal wie seine Grundschulempfehlung aussieht, alle Abschlüsse sind hier möglich.

Mathe und Deutsch sind immer im Lernatelier, erfuhren die Kinder von ihm, und dass es dort besondere Regeln wie absolute Ruhe gibt. Aufgaben dort sind immer leicht, mittel oder schwer, je nach Schüler. Englisch ist im Klassenzimmer. BNT umfasst Biologie, Natur, Technik und Kochen, lernten die zukünftigen Schüler. Als Profilfach können sie zwischen Sport und Kunst wählen. Drei bis fünf Stunden in der Woche gibt es Lernzeit, während der die Schüler an ihrem Stoff weiterarbeiten. Offiziell gibt es keine Hausaufgaben, hörten die Kinder besonders gern, man muss nur zuhause weiterarbeiten, wenn man in der Schule nicht fertiggeworden ist. „Vokabeln lernt ihr auch zuhause, und es schadet nichts, wenn man Mathegrundlagen daheim wiederholt“, gab es von Fischer einen kleinen Dämpfer auf die Begeisterung über die Hausaufgabenfreiheit.

Nach dieser Präsentation strebten die Neulinge, sie kamen aus der Längenfeldschule selbst, von der Michel-Buck-Schule, von den Grundschulen Berg, Allmendingen und Urspring, in den Technikraum.

Erste kleine Werkarbeiten konnten sie hier unter Anleitung von Matthias Sydow und Waltraud Dengler anfertigen. Schlüsselanhänger, Kugelspiele, Sägen oder an der CNC-Maschine ihr Namensschild fräsen: „Das hier ist vorbereitend für das Fach Alltagskultur, Ernährung und Soziales, in Klasse sieben müssen sie entweder das oder Französisch wählen“, sagte Waltraud Dengler. Und wer vom vielen Schule gucken müde war, ließ sich von den Zehntklässlern mit Kaffee und Kuchen bewirten, sie wollten so ein wenig Taschengeld für die Abschlussfahrt nach Berlin verdienen.

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