Längenfeldschule begrüßt 82 Erstklässler

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Stolz zeigten sich die Erstklässler an ihrem ersten Schultag in der Längenfeldschule und stolz waren die Schulanfänger auf ihre
Stolz zeigten sich die Erstklässler an ihrem ersten Schultag in der Längenfeldschule und stolz waren die Schulanfänger auf ihre bunten Schultüten. (Foto: SZ- Prandl)

Die Längenfeldschule hat so viele Schulanfänger begrüßt wie seit 20 Jahren nicht mehr. 82 Erstklässler strömten am Donnerstagvormittag mit ihrer Schultüte zur Mensa der Schule, wo die Begrüßungsfeier stattfand. Vor drei Jahren waren es laut Rektor Max Weber noch 54 Erstklässler, im vergangenen Jahr rund 60.

Die Erstklässler haben zur Feier natürlich ihre Eltern mitgebracht, manche auch Opa, Oma, Tante oder Onkel. Die Mensa war dementsprechend voll. Man habe extra weniger Stühle aufgestellt, sodass jeder Gast mindestens einen Stehplatz finden konnte, erklärte der Rektor. Mit Kameras und Smartphones in den Händen warteten viele Eltern genauso gespannt auf die Einschulungsfeier wie die Erstklässler.

Begrüßung mit Tanzalarm

Mit einem „Tanzalarm“ leiteten die Zweitklässler die Feier ein. Beim fetzigen Auftakt ließen sie fleißig die Hüften schwingen. Dann begrüßte Rektor Max Weber die 82 Erstklässler. Die Zahl der Schulanfänger habe einen gewaltigen Sprung nach vorne getan, erklärte er. „Darüber freuen wir uns und wir werden es auch sicher bewerkstelligen können“, versicherte er.

Die hohe Zahl der Schulanfänger, ein Sprung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, habe unter anderem mit dem Ganztagsbetreuungs-Angebot an der Längenfeldschule zu tun, erklärte Weber der „Schwäbischen Zeitung“. Von 540 Schülern auf dem Schul-Campus seien aktuell knapp 400 im Ganztag, aus der Grundschule alleine 120. Bis auf die vierte Klassen gebe es bereits in jedem Jahrgang eine Ganztagsklasse. Wegen der Nachfrage nach der Ganztagsbetreuung kämen viele Schüler auch von außen hinzu, so Weber. „Unter den Erstklässlern sind Schüler aus den umliegenden Gemeinden dabei – von der Alb, aus Rißtissen, aus Griesingen.“

Ein paar der Schulanfänger wussten am Donnerstag bereits, in welche Klasse sie kommen, wie ihre Klassenlehrerin und wie ihre Schule heißt. „Sie sind perfekt vorbereitet, sie können aufgenommen werden“, bescheinigte ihnen der Rektor, der ihnen eine schöne und erfolgreiche Zeit wünschte.

„Ohne Stift geht nix“

Dann hießen die zweiten Klassen die Schulanfänger mit einem Stand-up-Theater zum Thema Einschulung willkommen. Schulanfängerin Katharina hatte im Stück ein wenig Bammel vor dem Schreiben, Rechnen und Malen. Dann stellten sich Vokale vor, Konsonanten, Zahlen und Farben. „Ohne Stift geht in der Schule gar nix“, erklärte zudem der Stift, der Radiergummi erzählte, wie viele Fehler er wegradieren muss. Am Ende freute sich Erstklässlerin Katharina sehr auf das erste Schuljahr.

Viel Applaus erhielten die Zweitklässler für ihren Auftritt, Rektor Weber hob besonders das Theater-Talent des Stift-Darstellers hervor, der allerdings noch nicht zu sagen wusste, ob er mal wirklich an einem Theater anheuern will. Schließlich gingen die Erstklässler mit ihren Lehrerinnen in die Klassenzimmer – die 1a mit Sabrina Erber, die 1b mit Lisa Mayer und die 1c mit Carolin Höcker. Die Eltern wurden in der Zwischenzeit von den Eltern der Klasse zwei mit Kaffee und Kuchen bewirtet, der stellvertretende Schulleiter Udo Simmendinger bot eine Führung durch das Ganztagsgebäude an.

Wer es von den Erstklässlern bis dahin ausgehalten hatte, noch nicht in die Schultüte zu spicken oder zu erfühlen, was sich wohl darin befindet, der konnte ab Mittag dann endlich den lang ersehnten Blick hineinwerfen.

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