Knapp fünf Millionen Euro für Projekte im Alb-Donau-Kreis

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Geldscheine und Münzen
Zuschüsse für den Alb-Donau-Kreis. (Foto: Daniel Reinhardt/dpa)
Schwäbische Zeitung

79 Projekte aus dem Alb-Donau-Kreis werden im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum mit fast fünf Millionen Euro bezuschusst. Das teilte das Ministerium für ländlichen Raum am Montag mit. Das ELR-Programm trägt dazu bei, die Strukturen in den Kommunen im ländlichen Raum zu stärken.

Damit soll es gelingen, die Städte und Dörfer auch in Zukunft attraktiv gestalten zu können. Insgesamt fördert die Landesregierung in der diesjährigen Runde des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum Projekte mit 90 Millionen Euro. Antragsberechtigte sind Kommunen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen.

Ehingen erhält einen Zuschuss von rund 340500 Euro

Im Alb-Donau Kreis werden 72 Maßnahmen unterstützt. Im Altkreis Ehingen erhält Allmendingen einen Zuschuss von rund 46500 Euro für zwei Projekte in Grötzingen, Blaubeuren darf sich über gut 56000 Euro für vier Projekte freuen. Ehingen erhält einen Zuschuss von rund 340500 Euro für acht Projekte in den Teilorten. Emeringen erhält 25000, Erbach 75000 Euro.

Grundsheim freut sich über 32500 Euro, Hausen am Bussen über 22000 Euro. Des Weiteren profitieren: Lauterach (55000 Euro), Obermarchtal (20000 Euro), Oberstadion (25000 Euro), Rechtenstein (20000 Euro) und Unterstadion (20000 Euro). Unterwachingen darf sich über rund 322000 Euro freuen und Öpfingen über 138000 Euro. Munderkingen erhält rund 280000 Euro für drei und Schelklingen 324000 Euro für sechs Projekte.

„Über vier Millionen Euro fließen in dieser Runde in den Alb-Donau-Kreis. Damit sind wir die Region mit dem zweithöchsten Fördervolumen in ganz Baden-Württemberg“, freut sich Manuel Hagel, Landtagsabgeordneter der CDU.

Mit der neuen Sonderlinie Dorfgasthäuser/Grundversorgung will die Landesregierung die Struktur der Dorfgaststätten stärken. Zudem sei ihm der der Erhalt wohnortnaher Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen ein zentrales Anliegen, betont Minister Peter Hauk (CDU). Mehr als 50 Prozent der insgesamt vorhandenen Mittel fließen in den Förderschwerpunkt Wohnen.

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